Login
Schwein

Schlachtschweinenotierungen wieder gefallen

von , am
21.12.2009

Brüssel - An den repräsentativen Schlachtschweinemärkten der Europäischen Union hat sich die Anfang Dezember spürbare Erholung zur Monatsmitte nicht fortgesetzt.

© Ilan Amith/Fotolia

Das von der EU-Kommission ermittelte durchschnittliche Preisniveau je 100 kg Schlachtgewicht (SG) gab in der Woche zum 13. Dezember 2009 vielmehr um 1,30 Euro oder 1,0 Prozent auf 132,55 Euro nach. Zugleich wurde damit das Vorjahresniveau um mehr als 10 Prozent unterschritten.

Ausschlaggebend für die jüngste Preisschwäche war die Entwicklung in den Veredlungszentren Mitteleuropas. So gingen die Notierungen in den Niederlanden um 3,8 Prozent in die Knie. Abschläge von 3,5 Prozent registrierte Belgien. Deutschland meldete ein saisonales Minus von 2,1 Prozent. Noch stärker fielen die Notierungen in Österreich, und zwar um 4,3 Prozent. Deutlich bergab ging es auch in Lettland, Slowenien und Schweden bei Erlöseinbußen für die Schweinemäster von jeweils mehr als 3 Prozent.

Seitwärts tendierten die Notierungen hingegen in Dänemark, Italien und Irland. Gut behaupten konnten sich die Schlachtschweinepreise in Spanien. Nennenswerte Aufschläge verzeichneten Bulgarien und Litauen bei Aufschlägen von 0,9 Prozent beziehungsweise 1,2 Prozent. Dabei blieb die Wechselkursrelation von Landeswährung und Euro jeweils gegenüber der Vorwoche weitgehend konstant. Ausreißer nach oben war Griechenland mit einem saisonalen Plus von 2,3 Prozent. (AgE)

Auch interessant