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Schwein

Schlachtschweinenotierungen weiter gefallen

von , am
02.11.2009

Brüssel - An den repräsentativen Schlachtschweinemärkten der Europäischen Union hat sich die Anfang September begonnene Talfahrt der Notierungen im gewogenen Mittel der 27 Mitgliedstaaten weiter fortgesetzt.

© agrar-portal.de

In der Woche zum 25. Oktober 2009 gab das von der EU-Kommission berechnete Preisniveau je 100 kg Schlachtgewicht (SG) gegenüber der Vorwoche um 1,89 Euro oder 1,4 Prozent auf 133,71 Euro nach. Das war der niedrigste Stand seit Februar. Gegenüber Ende August ist die EU-Durchschnittsnotierung damit um gut 13 Prozent gefallen; in Deutschland sanken die Schlachtschweinepreise in diesem Zeitraum sogar um mehr als 15 Prozent.

Auch in der Berichtswoche fiel die Notierung im Bundesgebiet überdurchschnittlich, nämlich um 2,2 Prozent. Um den gleichen Prozentsatz verschlechterten sich die Erlöse für Schlachtschweine in den Niederlanden, in Dänemark, Ungarn und Lettland. Spanien meldete im Wochenvergleich ein Minus von 2,1 Prozent. Die relativ größten Preiseinbußen mussten zuletzt die französischen Schweinemäster verkraften, und zwar mit einem Abschlag von 3,3 Prozent. Ein Minus von mehr als 3 Prozent meldete ansonsten nur noch die Slowakei.

In den skandinavischen Mitgliedsländern fielen die Abschläge mit 1,6 Prozent in Schweden und 1,1 Prozent in Finnland moderater aus. Irland, wo die Schlachtschweinepreise in der Vorwoche überdurchschnittlich stark gefallen waren, meldete diesmal ein nur marginales Minus von 0,1 Prozent. Lediglich die Märkte in drei Mitgliedstaaten konnten sich dem negativen EU-Trend entziehen: In Polen zog die Notierung in der Berichtswoche um 1,8 Prozent an, in Estland um 1,0 Prozent und in Großbritannien um 0,4 Prozent. (AgE)

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