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Schlachtschweinenotierungen zum Jahreswechsel gesunken

von , am
09.01.2012

Brüssel - Die Schlachtschweinenotierungen an den repräsentativen Märkten der Europäischen Union sind zum Jahreswechsel hin spürbar gesunken.

US-Schweinebestand vom Epidemischen Diarrhea Virus (PEDv) bedroht. © Mühlhausen/landpixel
Das von der EU-Kommission ermittelte durchschnittliche Preisniveau je 100 Kilogramm Schlachtgewicht verringerte sich in der Woche zum 1. Januar 2012 gegenüber der Vorwoche um 2,20 Euro oder 1,4 Prozent auf 156,54 Euro; das Vorjahresniveau wurde damit aber um fast 12 Prozent übertroffen.
 
Ausschlaggebend für den deutlichen saisonalen Rückgang zum Jahresende 2011 war die negative Entwicklung in den führenden Produktionsländern. So gab der Preis in Deutschland um 1,9 Prozent, in Spanien um 1,2 Prozent, in Polen um 1,6 Prozent und in Frankreich um 2,7 Prozent nach.

Kräftiges Preisplus in Lettland

EU-Preise für geschlachtete Schweine (Woche vom 26. Dezember 2011 bis 1. Januar 2912).
Noch deutlicher ging es mit den Notierungen in Ungarn, Österreich, Belgien und Slowenien nach unten, nämlich um 3,0 Prozent bis 3,5 Prozent. In Italien verschlechterte sich das Preisniveau um 0,7 Prozent, in Dänemark und Tschechien um jeweils 1,2 Prozent. Irland und die Niederlande meldeten für die Berichtswoche keine Schlachtschweinepreise.
 
Entgegen dem negativen EU-Trend kam es in Großbritannien, Finnland sowie in Bulgarien und Rumänien zu geringfügigen Aufschlägen. Auffallend war das kräftige Preisplus von 5,5 Prozent, über das sich die Mäster in Lettland freuen konnten.
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