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Schwein

Schlachtschweinenotierungen im Rückwärtsgang

von , am
06.04.2010

Brüssel - An den repräsentativen Märkten der Europäischen Union haben die Notierungen für Schlachtschweine weiter nachgegeben.

© Christian Mühlhausen/landpixel.de

Das von der EU-Kommission ermittelte durchschnittliche Preisniveau je 100 Kilo Schlachtgewicht (SG) verminderte sich in der Woche zum 28. März saisonal um 1,75 Euro oder 0,6 Prozent auf 133,48 Euro.

Das entsprechende Vorjahresniveau wurde damit um 4,2 Prozent verfehlt. Ausschlaggebend war die Entwicklung in Spanien, wo die Preise saisonal um 3,5 Prozent sanken. Seit Anfang März gaben die Notierungen damit um 6,4 Prozent nach. Im benachbarten Portugal mussten die Schweinemäster sogar saisonale Abschläge von 4,6 Prozent hinnehmen. In Griechenland und Finnland verschlechterten sich die Schlachtschweinepreise jeweils um knapp zwei Prozent. Seitwärts tendierten die Notierungen in den Niederlanden und Dänemark.

Deutschland und Italien: Preise gut behauptet

Gut behaupten konnten sich die Preise in Deutschland und Italien. Gefestigt präsentierte sich auch der Markt in Polen, wo die Erlöse für die Landwirte umgerechnet in Euro um 0,6 Prozent sowie in der Landeswährung um 0,9 Prozent zulegten. Ähnlich entwickelte sich der Markt in Großbritannien und Belgien bei Aufschlägen von jeweils knapp einem Prozent. In Schweden stiegen die Schlachtschweineerlöse sogar um zwei Prozent. (AgE)

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