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Schwein

Schlachtschweinenotierungen spürbar gesunken

von , am
12.07.2010

Brüssel - Die Notierungen für Schlachtschweine an den repräsentativen Märkten der Europäischen Union sind Anfang Juli in die Knie gegangen.

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Das von der EU-Kommission ermittelte durchschnittliche Preisniveau je 100 Kilo Schlachtgewicht (SG) verringerte sich in der Woche zum 4. Juli saisonal um 2,48 Euro oder 1,6 Prozent auf 150,44 Euro. Das Vorjahresniveau wurde damit um 4,4 Prozent verfehlt.

Ausschlaggebend für den starken Preisrückgang war die Entwicklung in den Benelux-Ländern. So meldeten die Niederlande und Belgien einen Preisrückgang von jeweils rund fünf Prozent. Aus Luxemburg wurden Abschläge von 3,3 Prozent gemeldet. In ähnlicher Größenordnung bewegten sich die Einbußen für die Schweinemäster in Deutschland mit einem Minus von 2,9 Prozent. Spürbare Erlösrückgänge mussten auch die Schweinehalter in Polen hinnehmen, wo die Preise um 4,3 Prozent sanken.

Großbritannien: Aufschläge von 0,8 Prozent

Zu den Verlierern gehörten auch die Mäster in Österreich bei Abschlägen von fünf Prozent. Knapp behaupten konnten sich die Notierungen hingegen in Italien. Seitwärts tendierten die Schlachtschweinepreise in Dänemark, Irland und Spanien. Zu den wenigen Gewinnern zählten in der Berichtswoche die Schweinemäster in Großbritannien bei Aufschlägen von 0,8 Prozent. (AgE)

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