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Schlachtschweinenotierungen stabilisiert

von , am
07.02.2011

Brüssel - An den repräsentativen Schlachtschweinemärkten der EU ist die von Deutschland ausgegangene Talfahrt der Notierungen bei anhaltenden Turbulenzen in einzelnen Ländern zum Stillstand gekommen.

Die Schweinepreise kommen wieder deutlich unter Druck. © Rainer Sturm
Während der Woche zum 30. Januar 2011 erhöhte sich das von der EU-Kommission ermittelte durchschnittliche Preisniveau je 100 Kilo Schlachtgewicht (SG) saisonal um 1,61 Euro oder 1,2 Prozent auf 134,09 Euro. Das Vorjahresniveau wurde damit um 2,6 Prozent übertroffen. Ausschlaggebend war die Entwicklung in Deutschland mit einem Plus von 9,5 Prozent, nachdem sich die Märkte vom Schock des Dioxinskandals erholt zeigten.
 

Spanien und Portugal weiter im Aufwind

Weiter im Aufwärtstrend lagen die Notierungen in Spanien und Portugal bei Aufschlägen von 2,8 Prozent beziehungsweise 2,0 Prozent. In Italien stiegen die Schlachtschweinepreise um 1,3 Prozent. Auf sehr niedrigem Niveau behaupten konnten sich die Notierungen in den Niederlanden, während die Schweinemäster in Belgien Abschläge von 4,2 Prozent hinnehmen mussten. In Österreich rauschten die Notierungen sogar um sieben Prozent in den Keller. Abschläge in ähnlicher Größenordnung wurden in Schweden registriert. In Polen gaben die Preise um rund zwei Prozent nach. (AgE)
  • Märkte und Preise
    Aktuelle Preisfeststellungen der Bundesländer, Notierungen der Terminbörse Eurex sowie Preistendenzxen für Schweine und Ferkel finden Sie in unserer Rubrik Märkte und Preise. mehr... 
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