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Schwein: Angebot begrenzt Preiserholung

© landpixel
von , am
20.01.2014

Die Schweinepreise in Deutschland sind von Dezember bis Januar kräftig gefallen. Eine typische Entwicklung, da das Verhältnis von Angebot und Nachfrage saisonal ungünstig ist.

Mit der zusätzlichen Abrechnung nach AutoFOM-MFA hofft die Westfleich auf mehr Schweine in Gelsenkrichen. © Mühlhausen/landpixel
Von Dezember bis Januar sind die Schweinepreise in Deutschland kräftig gefallen und rutschten um 18 Cent auf 1,52 Euro. Ein Grund für den Preisrückgang dürfte das saisonal typische ungünstige Verhältnis von Angebot und Nachfrage zum Jahreswechsel gewesen sein. Danach fallen die Preise im Januar üblicherweise auf den tiefsten Stand des Jahres.
 
Bis Februar erwartet man am Terminmarkt derzeit nur eine moderate Erholung. Erst nach April sollen die Kurse bis zur Jahresmitte möglichweise auf etwa 1,75 Euro steigen. Trifft diese Prognose zu, würden die Schweinepreise 2014 deutlich unter den jeweils etwa zur Jahresmitte erreichten Spitzenpreisen der letzten beiden Jahre bleiben.

Schlachtung 2013 auf Rekordniveau

Ursache für diesen ziemlich pessimistischen Ausblick dürfte die derzeitige Angebots- (Schlachtung) und Bestandsentwicklung sei. Nach den wöchentlich abgerechneten vorläufigen Schlachtzahlen der meldepflichtigen Schlachtbetriebe durch das BMELV wurden 2013 in Deutschland rund 3,5 Prozent mehr Schweine geschachtet als im Jahr zuvor und sogar gut zehn Prozent mehr Schweine als vor zwei Jahren.
 
Auch im neuen Jahr sieht es derzeit nicht unbedingt nach einer deutlichen Veränderung der Angebotssituation in Deutschland aus.
Die vollständige Meldung können Sie hier im Marktkompass nachlesen ...

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