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Aus der Wirtschaft

Schwein: Bessere Nachfrage bringt Preisanstieg

© agrarpress.de
von , am
05.06.2014

Endlich liefert das Wetter den erhofften Beitrag zur Belebung der Nachfrage und zu einem Anstieg der Schweinepreise.

Am Leibniz-Institut für Nutztierbiologie wird der Einfluss der Aufruffütterung auf Futterkämpfen geforscht. © Mühlhausen/landpixel
Allerdings fällt dieser Anstieg zunächst einmal ziemlich moderat aus, denn sowohl der zurückliegenden Himmelfahrtswoche als auch in der kommenden Pfingstwoche fehlt ein Schlachttag. Damit muss das verfügbare Angebot auf die verbleibenden Tage verteilt werden und erscheint am Ende größer als es bei einer vollen Schlachtung ist. Dennoch reichen die erwarteten hochsommerlichen Temperaturen und der damit verbundene Nachfrageschub erst einmal für einen moderten Preisanstieg aus. Die Wetter-Aussichten sind allerdings bis weit in die nächste Woche hinein gut und könnten den Konsum und damit auch die Nachfrage weiter ankurbeln. Ab Mitte Juni könnte dann die beginnende Fußballweltmeisterschaft für einen weitern Nachfrageschub sorgen.
 
An diesem Mittwoch (04. Juni) wurde der bis zum nächsten Mittwoch (11. Juni) geltende VEZG-Preis für Schlachtschweine mit 1,71 Euro/kg SG festgelegt und damit um 3 Ct nach oben gesetzt. Die Preise bewegten sich in einer Spanne von 1,68 Euro bis 1,73 Euro/kg SG. Auf der ISN-Auktion am Montag (02. Juni) waren die Preise für die dort gehandelten Schweine bereits um 1 Ct angestiegen. Unverändert blieb an diesem Mittwoch (04. Juni) hingegen der VEZG -Preis für Schlachtsauen mit 1,30 Ct/kg SG. Die Preisspanne liegt zwischen 1,28 bis 1,30 Euro/kg SG.

Fehlender Schlachttag drosselt Produktion

Die Zahl der geschlachteten Schweine hat in der vorigen Schlachtwoche (bis 01. Juni), wegen eines fehlenden Schlachtages deutlich abgenommen. Mit insgesamt 858.845 geschlachteten Schweinen wurden 7,8 Prozent (%) weniger Schweine abgerechnet wie in der Woche zuvor (930.837). Die Zahl der geschlachteten Sauen nahm in der letzten Woche (bis 01. Juni) um 17 % auf 14.730 Tiere ab.

Terminmarkt verändert sich kaum

Am Terminmarkt in Frankfurt (Eurex) haben die Kontraktpreise für Schlachtschweine im Vergleich zur Vorwoche kaum verändert. Der Junikontrakt wurde am Mittwoch (04. Juni) mit knapp 1,72 Euro/kg gehandelt und damit knapp 1 Ct höher wie in der Vorwoche und 1 Ct über der aktuellen Niveau der VEZG-Notierung. Für den Juli lagen die Preiserwartungen an der Eurex bei 1,74 Euro/kg und damit ebenso hoch wie in der letzten Woche. Der Augustkontrakt wurde am Mittwoch am Terminmarkt mit 1,75 Euro/kg SG gehandelt und damit sogar ein 1 Ct unter dem Vorwochenpreis. Im August soll die Preisspitze in diesem Jahr erreicht sein.

Marktreport: Preisprognosen für den EU-Schweinemarkt (29. Mai)

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