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Aus der Wirtschaft

Schwein: Preise machen Sprung nach oben

von , am
03.09.2015

Gute Nachrichten am Schweinemarkt: Die Preise sind zum Monatswechsel deutlich gestiegen. Der Grund: Die Schlachtmenge bleibt überschaubar, die Nachfrage zieht an.

Weniger Schweine, mehr Nachfrage: Das lässt die Preise derzeit steigen. © Jerzy/pixelio
Die Schweinepreise haben zum Monatswechsel kräftig zugelegt. Wie der Marktexperte der Fachzeitschrift agrarmanager, Dr. Olaf Zinke, berichtet, ist die Ursache ein im Vergleich zur Nachfrage doch relativ begrenztes Angebot.
 
Gleichzeitig sorgt das Ferienende für eine anziehende Nachfrage und einen besseren Absatz im Einzelhandel. Im Vergleich zur Vorwoche hat die Menge der geschlachteten (angebotenen) Schweine zwar wieder etwas zugenommen, jedoch bleibt die Schlachtmenge überschaubar. Das lässt doch auf den von der EU-Kommission für die letzten Monate des Jahres erwarteten deutlichen Angebotsrückgang in Deutschland hoffen. 

VEZG-Preis um 6 Cent nach oben gesetzt

In der ersten Septemberwoche wurde der bis zum nächsten Mittwoch, 9. September, geltende VEZG-Preis für Schlachtschweine um 6 Cent auf 1,45 Euro je kg SG nach oben gesetzt. Die Preispanne lag relativ eng zwischen 1,45 und 1,46 Euro je kg SG.
 
Bei der ISN-Internet-Auktion am Dienstag hatte man die Schweine noch zu einem 2 Cent höheren Preis mit 1,50 Cent gehandelt. Die Preisspanne lag zwischen 1,48 Euro/kg und 1,51 Euro/kg. Bei der Auktion wurden zudem alle der angebotenen Schweine auch verkauft. Am vorigen Freitag war der Preis auf der ISN-Auktion bereits um 6 Cent auf 1,48 Euro gestiegen.
 

Abrechnungswoche bis 30. August: Preise steigen um 2 Cent

Folgende Preise haben Landwirte in der Abrechnungswoche bis zum 30. August von den Schlachtunternehmen erhalten:
  • Schweine Handelsklasse S: 1,43 Euro/kg SG (+ 2 Cent)
  • Schweine Handelsklasse E: 1,39 Euro/kg SG (+ 2 Cent) 
Im Vergleich zum Vorjahr waren die Schweinepreise zum aktuellen Abrechnungstermin 26 Cent niedriger.
 
Schlachtsauen (M) wurden in der Schlachtwoche bis zum 30. August mit 0,97 Euro/kg SG abgerechnet und damit zu unveränderten Preisen. Im Vergleich zum letzten Jahr sind die Preise für Schlachtsauen derzeit 36 Cent niedriger.
 

Schweinemast Buchtentüren: Darauf sollten Sie achten

Zweihandbedienung: Hier muss das Sicherungsblech mit einer Hand gedrückt werden, bevor mit der anderen Hand die Tür am Haltegriff angehoben werden kann. © Sebastian Bönsch
Eine Türvariante mit Sicherungsblech: Der Vorteil ist, dass das Sicherungsblech und der Türgriff mit einer Hand bedient werden können. © Sebastian Bönsch
Die Höhe der komplett geschlossenen Buchtentrennwände liegt bei einem Meter. Der Türgriff sollte in maximal 80 cm Höhe montiert werden. © Sebastian Bönsch
Diese Türvariante geht nach innen auf. © Sebastian Bönsch
Je breiter die Tür, desto schwerer ist es, sie anzuheben, zu öffnen und zu schließen. © Sebastian Bönsch
Bei dieser Verriegelungsvariante muss der Landwirt zuerst das rote Plastikteil ziehen, bevor er das schwarze Kunststoffteil nach oben klappen kann. Danach kann er die Tür öffnen. © Sebastian Bönsch
Wenn die Buchtentrennwände mit einem oder zwei Rohren verbaut werden, können diese als Griff genutzt werden. © Sebastian Bönsch
Aktuell gibt es Türvarianten, bei denen auf der einen Seite die Tür nach außen in Richtung Kontrollgang aufgemacht werden kann und auf der anderen Seite nach innen in die Bucht. Das bringt beim Umtreiben der Schweine große Vorteile. © Sebastian Bönsch
Eine klassische Einhandbedienung: Hier sind Sicherungsblech und Griff in einem Stück kombiniert. Die Tür kann durch eine einfache Handbewegung entsichert, angehoben und geöffnet werden. © Sebastian Bönsch
Bei dieser Tür-Variante kann der Schweinezüchter durch ein Herausziehen des Rundeisens die Tür in eine Richtung oder beidseitig, öffnen und schließen. © Sebastian Bönsch
Viele Türen lassen sich von der Bucht aus schlecht verriegeln. Bei dieser Variante kann das Rundeisen von innen senkrecht eingesteckt werden. Die Tür ist damit komplett geschlossen. © Sebastian Bönsch
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