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Aus der Wirtschaft

Schwein: USA befürchten chinesisches Importverbot

von , am
27.02.2013

Der Einsatz des Wachstumsförderer Ractopamine in der Schweinemast könnte den USA weitere Probleme bereiten. Nachdem Russland einen Importstopp verhängt hat, könnten nun die Chinesen nachziehen.

Der VEZG-Preis bleibt mit 1,42 Euro unverändert. © Mühlhausen/landpixel
Die USA, der weltweit größte Exporteur von Schweinefleisch, könnten bald auf einem der weltweit wichtigsten Absatzmärkte für Schweinefleisch Probleme bekommen. Und das offenbar aus dem selben Grund, aus dem Russland bereits im Februar die Einfuhr von Schweinefleisch aus den USA gestoppt hatte. Nach Berichten von Händlern und Exporteuren geht es offenbar um den Wachstumsförderer Ractopamine, dessen Einsatz in der Tierfütterung nicht nur in Russland sondern auch in der Europäischen Union und auch in China verboten ist.

Neue Regelungen bereits für März geplant

Offensichtlich wollen die chinesischen Behörden das importierte Schweinefleisch aus den USA künftig auf den Gehalt an Ractopamine testen und keine belastete Ware mehr ins Land lassen. Der Beginn dieser Maßnahme ist offensichtlich schon für März geplant. Allerdings haben die US-Behörden noch keine genaue Kenntnis über die Testverfahren und die damit verbundenen Auflagen und Importregeln. Das gab zumindest das US-Landwirtschaftsministerium letzten Freitag in einer offiziellen Stellungnahme bekannt. Das USDA hatte bereits eine detaillierte Auflistung der künftigen Regelungen und neuen Standards von den chinesischen Behörden angefordert, bislang jedoch noch keine Antwort erhalten.
 
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