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Schweine: Auslauf muss gemeldet werden

von , am
12.12.2013

Berlin - Für die geplante Anzeigepflicht von Auslaufhaltungen für Schweine soll eine Übergangsfrist bis 31. Dezember 2014 gelten. Das fordert der Agrarausschuss des Bundesrates.

Dänemark will die Freilaufverpflichtung für Sauen hochsetzen. © www.landpixel.de
In seiner Sitzung stimmte der Ausschuss der vom Bundeslandwirtschaftsministerium vorgelegten Ersten Verordnung zur Änderung der Schweinehaltungshygieneverordnung nach Maßgabe kleinerer Änderungen zu.
 
Die Verordnung soll am 1. Mai 2014 in Kraft treten. Danach sollen Auslaufhaltungen künftig angezeigt werden müssen.

Keine Genehmigung notwendig

Eine ursprünglich geplante Genehmigungspflicht ist nicht mehr vorgesehen. Begründet wird dies damit, dass Auslaufhaltungen anders als Freilandhaltungen über ein Stallgebäude verfügten. Landwirte, die Schweine in einer Auslaufhaltung halten wollen, sollen dies in Zukunft vorab der zuständigen Behörde mitteilen müssen. Anzugeben sind laut Verordnungsentwurf Name und Anschrift des Halters, die Anzahl der im Jahresdurchschnitt voraussichtlich gehaltenen Tiere, ihre Nutzungsart und ihr Standort.

Zusätzliche Anforderungen

Darüber hinaus sieht die Vorlage zusätzliche Anforderungen an Auslaufhaltungen vor, die künftig denen von Freilandhaltungen entsprechen sollen. So soll sichergestellt werden müssen, dass die Tiere nicht in Kontakt mit Wildschweinen oder Schweinen anderer Betriebe kommen sowie Futter und Einstreu geschützt vor Wildschweinen gelagert werden. Die Verordnung wird aller Voraussicht nach bei der nächsten Sitzung der Länderkammer am 19. Dezember beschlossen.
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