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Aus der Wirtschaft

Schweine: Markt ohne Impulse, Preise halten sich

© Benshot/fotolia
von , am
09.05.2014

Die aktuelle nicht durch Feiertage unterbrochene Schlachtwoche bringt nicht wirklich eine Veränderung der Marktverhältnisse. Nach wie vor stehen sich Angebot und Nachfrage fast ausgeglichen gegenüber.

Grillfleisch wird aufgrund der nun endlich sommerlichen Temperaturen verstärkt nachgefragt. © Peter Smola/aboutpixel.de
Höheren Schweinepreisen haben sich die Schlachtunternehmen zuletzt mit dem Hinweis auf die witterungsbedingt sehr verhaltene Grillfleischnachfrage und mögliche Hauspreise widersetzt. Auch für die nächsten Tage sieht es erst einmal nicht nach einer durchgreifenden Wetterbesserung und damit auch nicht nach einer spürbaren Belebung der Nachfrage bzw. des Absatzes aus. Somit scheint der am Mittwoch (07. Mai) unverändert gebliebene VEZG-Preis die derzeitigen Marktverhältnisse auch widerzuspiegeln.
 
Preise bewegen sich seitwärts Am Mittwoch (07.05) blieb der bis zum nächsten Mittwoch (14.05) geltende VEZG-Preis für Schlachtschweine unverändert bei 1,60 Euro/kg SG, allerdings in einer relativ großen Spanne von 1,60 Euro bis 1,65 Euro/kg SG. Auch in der Vorwoche hatte sich die Notierung schon nicht verändert. Der leichte Aufschlag von vor zwei Wochen war zudem nicht überall umgesetzt worden, wie die Abrechnung der Schlachtschweinepreise gezeigt hat. Auf der letzten ISN-Auktion am Montag (05. Mai) waren die Preise für die dort gehandelten Schweine sogar leicht um 2 Ct gestiegen. Auch der VEZG -Preis für Schlachtsauen wurde diese Woche mit 1,38 Ct/kg SG frei Eingang Schlachtstätte nicht verändert.

Schlachtung letzte Woche auf Rekordtief

Die Zahl der geschlachteten Schweine hat in der letzten um einen Tag reduzierten Schlachtwoche (bis 05. Mai) kräftig abgenommen und ist auf den tiefsten Stand des Jahres gefallen. Mit insgesamt 817.228 geschlachteten Schweinen wurden 8 % weniger Tiere abgerechnet wie in der Woche zuvor (888.303). Das ist die kleinste wöchentliche Schlachtmenge des Jahres und lässt durchaus auf eine relativ verhaltenene Nachfrage der Schlachtereien schließen.
Schlachter haben etwas mehr gezahlt
 
Der von den Schlachtunternehmen in der Abrechnungswoche bis zum 04. Mai durchschnittlich ausgezahlte Preis für Schweine der Handelsklasse E lag bei 1,61 Euro/kg SG. Für Schweine der Handelsklasse S wurden den Landwirten 1,65 Euro/kg SG gezahlt. Im Vergleich zur Woche zuvor (bis 27. April) sind die Preise damit um jeweils 1 Ct angestiegen. Schlachtsauen (M) wurden in der Woche bis 04. Mai mit 1,42 Euro/kg SG abgerechnet und damit 1 Ct teurer wie in der Vorwoche.

Terminmarkt erwartet nur moderaten Preisanstieg

Am Terminmarkt in Frankfurt erwartet man vor dem Hintergrund der aktuellen Marktsituation für den restlichen Mai nur noch einen sehr moderaten leichten Preisanstieg. Für den Mai sind die Schweinepreise an der Eurex im Vergleich zur Vorwoche zurückgegangen. Der Maikontrakt wurde am Mittwoch (07.05) mit knapp 1,63 Euro/kg gehandelt und damit 3 Ct niedriger als in der Vorwoche und nur 3 Ct über dem aktuellen Niveau der VEZG-Notierung.

Die ausführliche Meldung finden Sie in unserem Marktkompass.

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