Login
Schlachtschweinepreis

Schweine: Vereinigungspreis steigt um 5 Cent

Thumbnail
Renate Bergmann, LAND & Forst
am
05.01.2017

Der zu Jahresbeginn anhaltend rege Nachfrage steht ein nur knapp bedarfsdeckendes Angebot genüber. Der Schlachtschweinepreis steigt erneut.

Die Nachfrage nach Schlachtschweinen wird zu Beginn des neuen Jahres durchweg als rege beschrieben. Demgegenüber fällt das Angebot eher klein und nur knapp bedarfsdeckend aus. Die Preisempfehlung der VEZG konnte daher um 5 Cent nach oben korrigiert werden. Dem Vernehmen nach sind die Schlachtunternehmen bereit, den höheren Einstandspreis zu zahlen, kündigen aber reduzierte Schlachtungen an. Denn der Fleischmarkt verläuft ruhiger, die gestiegenen Schlachtschweinepreise können beim Teilehandel nicht weitergegeben werden.

Schlachtsauenmarkt: Zu Jahresbeginn belebt sich das Interesse der Verarbeiter an Schlachtsauen. Bei gleichzeitig übersichtlichen Angebotsstückzahlen, welche kaum ausreichend ausfallen, ziehen die Schlachtsauenpreise an.

 

Aktuelle Schweinepreise

Die Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch e. V. (VEZG) meldet für den Zeitraum vom 5. bis zum 11. Januar 2017

  • für Schlachtschweine einen AutoFOM-PreisFaktor von 1,57 Euro/Indexpunkt (Vorwoche: 1,52 Euro/Indexpunkt), innerhalb einer Spanne von 1,55 bis 1,57 Euro/Indexpunkt.

  • Dies entspricht einem FOM-Basispreis MFA 57 % von 1,57 Euro/kg SG und einem VEZG-Auto-FOM MFA 59 % von 1,57 Euro/kg SG.
    Preise frei Eingang Schlachtstätte. Die der Preismeldung zugrunde gelegten Referenzmasken (FOM- bzw. AutoFOM Referenzmaske) sind im Internet unter www.vezg.de hinterlegt. Vermarktungsmenge: 208.700 (VW: 202.400)
     
  • Für Schlachtsauen meldet die Vereinigung einen VEZG-Basispreis für Schlachtsauen ab Hof des Erzeugers von 1,30 Euro/kg SG, innerhalb einer Spanne von 1,29 bis 1,30 Euro/kg SG. Vermarktungsmenge: 2.650
Mit Material von VEZG / Pressedienst

Reinigung der Abluft im Schweinestall: Das sollten Sie beachten

Auch interessant