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Zucht

Schweinebestand in Deutschland kaum verändert

© agrar-press
von , am
13.01.2014

Ende des Jahres hat das Statistische Bundesamt das Ergebnis der letzten Viehzählung veröffentlicht. Der Schweinebestand bleibt nahezu unverändert.

Zuschtschwein im Stall
Zugenommen hat der Zuchtsauenbestand in der EU, und zwar um 133.000 Tiere oder 1,3 Prozent auf 10,75 Millionen Stück. © Mühlhausen/landpixel
Der Schweinebestand in Deutschland hat von Mai bis November 2013 leicht zugenommen. Gegenüber November 2012 ist die Anzahl der in Deutschland gehaltenen Schweine geringfügig kleiner.
 
Das zeigen die Ende Dezember veröffentlichten vorläufigen Daten des Statistischen Bundesamtes zur letzten Viehzählung im November.

Weniger Zuchtsauen

Dem Statistischen Bundesamt zufolge wurden am 3. November 2013 rund 28,05 Millionen (Mio.) Schweine in Deutschland gehalten. 
 
Im Vergleich zum November 2012 ist die Zahl der Zuchtsauen um rund drei Prozent (%) zurückgegangen. Der Bestand an Jungschweinen hat um 3,2 % abgenommen. Dagegen war die Anzahl der in Deutschland gehaltenen Mastschweine nur 0,9 % kleiner als im November vor einem Jahr. Ferkel wurden sogar 0,8 % mehr gezählt als im November 2012.
 
Gegenüber der Maizählung im Jahr 2013 haben die Schweinebestände sogar um 1,3 % auf 0,36 Mio. Tiere zugenommen. 

Zunahme in NRW, stabile Verhältnisse in Niedersachsen

Nicht einheitlich entwickelt hat sich der Schweinebestände in den Bundesländern. So ist die Zahl der insgesamt gehaltenen Schweine in Niedersachsen, dem Bundesland mit dem größten Schweinebestand fast unverändert geblieben. Gleichzeitig hat die Zahl der Schweine im Nachbarland NRW um vier Prozent zugenommen.
 
Dagegen zählte man im November in Bayern etwa 1,1 % weniger Tiere als im Mai. Den insgesamt stärksten Zuwachs meldet man mit 4,6 %  aus Hessen.
Die ganze Meldung inklusive aller Zahlen finden Sie in unserem Marktkompass ...

Viehzählungsergebnisse im Bereich Rind im Marktreport

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