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Schwein

Schweinefleischerzeugung steigt um fünf Prozent

von , am
16.11.2010

Berlin - Im dritten Quartal 2010 wurden in Deutschland knapp zwei Millionen Tonnen Fleisch aus gewerblichen Schlachtungen erzeugt. Das waren 4,2 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahresquartal.

© agrarfoto.com

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, war für diesen Anstieg die deutliche Zunahme von Schweineschlachtungen ausschlaggebend. Weiterhin steigend ist auch die Erzeugung von Geflügelfleisch, während die Rindfleischproduktion sinkt.

Über fünf Prozent mehr Schweinefleisch

Im 3. Quartal 2010 wurden rund 14,6 Millionen Schweineschlachtungen oder 5,6 Prozent mehr gezählt. Analog zu der Entwicklung der Schlachtzahlen stieg auch die Schweinefleischerzeugung. Mit einer Steigerung von 5,5 Prozent gegenüber der Vorjahresmenge wurde ein Zuwachs der Produktion um 71.300 Tonnen auf 1,36 Millionen Tonnen erzielt.

3,6 Prozent mehr Geflügelfleisch

Die Geflügelfleischerzeugung erhöhte sich im 3. Quartal 2010 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3,6 Prozent oder 11.800 Tonnen auf 342.000 Tonnen. Darunter entfielen auf Jungmasthühnerfleisch 204.300 Tonnen (+ 5,8 Prozent) und auf Truthuhnfleisch 113.500 Tonnen (+ 1,9 Prozent). Die Entenfleischerzeugung nahm um 9,7 Prozent auf 14.400 Tonnen ab.

Deutlich weniger Rinder geschlachtet

Dagegen setzt sich der Rückgang der Erzeugung von Rindfleisch auch im 3. Quartal 2010 fort. Im Vorjahresquartal wurden noch 929.100 Rinder geschlachtet. Das waren 1,7 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Die Rindfleischerzeugung reduzierte sich im gleichen Zeitraum allerdings nur um 0,7 Prozent auf 289.200 Tonnen. (dlz agrarmagazin)

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