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Schweinehaltung: Strukturwandel setzt sich fort

von , am
13.07.2012

30.100 Betriebe halten in Deutschland Schweine. Pro Betrieb sind es im Schnitt 921 Tiere. Innerhalb des letzten Jahres vergrößerten die Betriebe ihren Bestand durchschnittlich um 76 Schweine.

© Mühlhausen/landpixel
Das geht aus den vorläufigen Ergebnissen der Erhebung über den Schweinebestand zum Stichtag 3. Mai hervor. 27,7 Millionen Schweine verteilen sich nach einem Bericht der Interesengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN) auf die Betriebe. Damit liegt der durchschnittliche Bestand je Betrieb bei knapp 921 Schweinen.
 
Befragt wurden Betriebe mit mindestens 50 Schweinen oder zehn Zuchtsauen. Der durchschnittliche Schweinebestand ist in den erfassten Betrieben innerhalb des letzten Jahres um 76 Tiere je Betrieb gestiegen. Nicht erfasst werden alle Betriebe die weniger als 50 Schweine oder zehn Zuchtsauen halten, da deren Bestand an Schweinen insgesamt weniger als zwei Prozent des Gesamtbestandes beträgt. Würden diese, für den Sektor weniger relevanten Betriebe in die Durchschnittsberechnung mit einbezogen, wäre der durchschnittliche Schweinebestand je Betrieb erheblich kleiner.
 
Ursache für Zunahme des Durchschnittsbestandes sind die rückläufigen Betriebszahlen - innerhalb des letzten Jahres haben fünf Prozent die Schweinehaltung aufgegeben. Im Rückblick auf die letzten zehn Jahre haben rund 78.000 Landwirte die Schweinehaltung aufgegeben. Der Bestand pro Betrieb vervierfachte sich in diesem Zeitraum.
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