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Aus der Wirtschaft

Schweinemarkt: Preise unter Druck

von , am
28.11.2012

Am Schweinemarkt übertrifft das Angebot die derzeitige Nachfrage, sodass die Preise unter Druck geraten und nachgeben.

© Mühlhausen/landpixel
Der Schlachtschweinemarkt steht unter Druck. Ein großes Angebot scheint auf eine nur mittlere Nachfrage zu treffen. Auch aus dem Ausland kommen keine belebenden Impulse. Der Export kommt nicht in Gang und stagniert nach wie vor. Erneute Hauspreisankündigungen großer Schlachtbetriebe drücken zusätzlich auf die Preise.

Preise für Schlachtschweine fallen

Wie die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) in ihrem vorläufigen Wochenbericht mitteilt, fielen die Preise für Schlachtschweine der Handelsklasse E in der Woche bis zum 25. November um drei Cent auf 1,80 Euro/kg SG im Vergleich zur Vorwoche. Der niedrigste Preis kommt mit 1,78 Euro/kg SG aus Nordrhein-Westfalen. Baden-Württemberg liegt mit 1,83 Euro/kg SG an der Spitze.
 
Die Zahl der insgesamt geschlachteten Schweine stieg in der vergangenen Woche um gut zwei Prozent auf 988.789 Tiere. Ebenfalls schwach notierte der Vereingungspreis für Schlachsschschweine am Freitag, dem 23. November mit nur 1,78 EUR/Indexpunkt bei einer Spanne von 1,75 bis 1,80 EUR/Indexpunkt.

Preise für Schlachtsauen geben nach

Auch die Preise für Schlachtsauen schwächeln weiter. Hier scheint das Angebot weiter zu steigen und auf die Preise zu drücken. Laut BLE verlieren die Preise für Schlachtsauen in der Woche bis zum 25. November einen Cent pro Kilogramm und landen bei 1,53 Euro/kg SG. Schlusslicht im bundesweiten Vergleich ist hier Bayern mit 1,44 Euro/kg SG. In der vergangenen Woche wurden fast acht Prozent mehr Sauen geschlachtet als noch in der Woche zuvor.
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