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Aus der Wirtschaft

Schweinepest: Weitere Fälle in Polen

© Micheline Fasbender/pixelio.de
von , am
10.07.2014

In Polen sind neue Fälle der Afrikanischen Schweinepest bestätigt worden. Die Schweiz hat indes ein Importverbot für Schweine aus mehreren EU-Ländern verfügt - allerdings wegen der Klassischen Schweinepest.

NRW beugt einer Einschleppung der Afrikanischen Schweinepest vor. © Micheline Fasbender/pixelio.de
In Polen sind mittlerweile insgesamt sieben Wildschweine an der Afrikanischen Schweinepest verendet.
 
Wie der Nachrichtendienst aiz Info unter Berufung auf das nationale Veterinäramt Polens berichtet, seien neue Krankheitsfälle bei einzelnen - beziehungsweise Gruppen - von tot aufgefundenen Wildschweinen bestätigt worden.  

Fälle wieder gleichen Gebiet

Die Vorfälle ereigneten sich im selben an Weißrussland angrenzenden Gebiet der nordöstlichen Woiwodschaft Podlachien, wo im Februar die ersten ASP-Fälle aufgetreten waren und bedürfen keiner zusätzlichen Sicherheitsvorkehrungen, da diese dort schon seit damals gelten, heißt es in den Mitteilungen.

Klassische Schweinepest: Schweiz erhebt Importverbot

Aus Schutz vor der Klassischen Schweinepest verbietet die Schweiz die Einfuhr von Schweinen und Schweineprodukten aus verschiedenen osteuropäischen EU-Ländern. Das Importverbot gilt seit gestern für Bulgarien, Rumänien, Teile Kroatiens und Lettlands.
 
Unter das Verbot fallen lebende Schweine, sowie deren Sperma, Eizellen und Embryonen. Auch Fleischprodukte werden verboten, sofern sie keine bestimmten Zertifikate nachweisen.
 
Mehr Informationen zur Schweinepest finden Sie in unserem Themendossier ...
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