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Schweinepest: Impfen bisher nicht sinnvoller als Keulen

von , am
03.06.2015

Bislang ist das Impfen gegenüber dem Keulen beim Ausbruch der Schweinepest ökonomisch nicht sinnvoller. Verbesserte Rahmenbedingungen könnten eine Notimpfung fördern.

Bislang ist eine Notimpfung beim Ausbruch der Schweinepest ökonomisch nicht sinnvoller als eine Keulung. © Mühlhausen/landpixel
Beim Ausbruch der Klassischen und Afrikanischen Schweinepest hat sich das Impfen gegenüber dem Keulennicht als ökonomisch sinnvoller erwiesen. Zu dem Ergebnis kam ein Projekt, das vom QS-Wissenschaftsfond gefördert wurde.
 
Da das Keulen bei den Verbrauchern eher auf Ablehnung stößt, empfehlen die Wissenschaftler deshalb Rahmenbedingungen zu schaffen, die die Notimpfung der Tiere fördern: 
 
  • Umsetzung von Marketingmaßnahmen für Fleisch geimpfter Tiere
  • Maßnahmen zur Förderung der Akzeptanz geimpfter Tiere in der EU sowie in Drittländern
  • Aufnahme des Impfens in das Tierschutzgesetz
Insgesamt 29.000 Euro hat der QS-Wissenschaftsfond für dieses Projekt zur Verfügung gestellt. Bei der Untersuchung wurden sowohl die Kosten der amtlichen Bekämpfung, die Kosten für die direkt betroffenen Betriebe sowie die Kosten für die indirekt betroffenen Betriebe und die Wirtschaftskette, einschließlich der Auswirkungen auf den Außenhandel berücksichtigt. 
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