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Schweinepest: Impfen statt Töten

von , am
18.10.2011

Berlin - Bei einem Ausbruch der Klassischen Schweinepest sollen künftig Notimpfungen rund um den Seuchenherd gesunde Tiere schützen und so das unnötige Töten der Schweine vermeiden.

Länder sollen künftig gemeinsam Impfstoffe ordern können. © Thomas Siepmann/pixelio
Das fordern Schweinehalter, Veterinäre und Tierschützer in Deutschland. Die EU-Politik erlaubt Notimpfungen grundsätzlich wieder. Bisher wurden Immunisierungen aber nicht angewandt.
 
Die Unterzeichner der gemeinsamen Erklärung fordern Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner auf, im nationalen Recht die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen. Die Rechtslage müsse dem Stand der Wissenschaft angepasst werden.
 
Der Appell wird vom Deutschen Bauernverband (DBV), dem Deutschen Tierschutzbund, dem Verband der Fleischwirtschaft (VDF), dem Bundesverband der praktizierenden Tierärzte (BpT), dem Bundesverband der beamteten Tierärzte (BbT), der Bundestierärztekammer (BTK), dem Zentralverband der Deutschen Schweineproduktion (ZDS) und der Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN) getragen.
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