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Analyse

Schweinepreis: 1,31 Euro je Kilogramm

In der letzten Abrechnungswoche wurden nur noch 951.004 Schweine geschlachtet. © Mühlhausen/landpixel
Dr. Olaf Zinke, agrarmanager
am
22.01.2016

Die kurzfristig positive Stimmung ist am Schweinemarkt schon wieder vorrüber. Die Nachfrage aus dem Einzelhandel gerät ins Stocken.

Die Erholung der Schweinepreise ist schneller vorüber als gedacht. Gründe dürften sowohl die Abflachung der Nachfrage aus dem Einzelhandel sein als auch die mengenmäßig rückläufige Nachfrage zur Einlagerung in die Private Lagerhaltung, schreibt Marktexperte Dr. Olaf Zinke vom agrarmanager.

Nach den Daten der Kommission ging die wöchentlich eingelagerte und vom Markt genommene Menge von 15.609 in der vorigen Woche auf 6.722 t in der aktuellen Woche um fast 60 % zurück. Die größte Menge Schweinefleisch ging diese Woche aus  Deutschland mit 2.110 t in die PLH.

VEZG-Preis unverändert bei 1,31 Euro je kg SG

In der dritten Januarwoche wurde der bis zum nächsten Mittwoch (27.01) geltende VEZG-Preis für Schlachtschweinemit 1,31 Euro je kg SG unverändert gelassen.  Die Preis-Spanne lag zwischen 1,31 Euro und 1,33 Euro und lässt erkennen das einige Melder einen weiteren Preisanstieg für gerechtfertigt hielten.

Bei der ISN- Internet-Auktion am Dienstag (19.01) waren die Schweinepreise  noch um 1 Cent auf 1,38 Cent gestiegen.  Die Preisspanne lag zwischen 1,35 und 1,39 Euro.

Schweinepreise nur 1 Cent über dem Vorjahr

Die Schlachtunternehmen zahlten in der Abrechnungswoche bis zum 17. Januar an die Landwirte durchschnittlich:

  • Schweine der Handelsklasse S: 1,33 Euro/kg SG, 3 Cent höher als in der Vorwoche
  • Schweine der Handelsklasse E:  1,31 Euro/kg SG, 3 Cent höher als in der Vorwoche
  • U-Schweine:  1,19 Euro/kg SG, 3 Cent höher als in der Vorwoche

Im Vergleich zum vorigen Jahr waren die Schweinepreise zum aktuellen Abrechnungstermin (17. Januar) jedoch 1 Cent höher.

Alle Hintergründe zu den Entwicklungen am Schweinemarkt erfahren Sie auf der Internetseite des agrarmanagers.

In Bildern: Schweine richtig mästen

Beim Einstallen sollten die neuen Ferkel nicht das Abteil mit ihrer Körperwärme aufheizen. Eine Gaskanone kann hier helfen. © Bräunig/Grave/Landpixel
Die Spritzen sollen Sie nach jedem Gebrauch gründlich reinigen. Für jedes Schwein verwenden Sie neue Einwegkanülen oder Einwegspritzen. © Bräunig/Grave/Landpixel
Prüfen Sie vor dem Einstallen auch den Wasserdurchfluss der Tränkenippel. Pro Minute sollen mindestens 3/4 Liter Wasser fließen. © Bräunig/Grave/Landpixel
Das Hören hat einen Einfluss auf das Alltagsleben von Schweinen. Beim Öffnen des Ventils der Flüssigfütterung begeben sich die Tiere zum Futtertrog. © Bräunig/Grave/Landpixel
Generell sollten die Mastbucht und die Umgebung der Schweine optimal ausgestaltet sein. Sind sie es nicht, verhalten sich die Tiere unnatürlich. © Bräunig/Grave/Landpixel
Schweine sehen vor allem in blau und grün. Die Tiere haben zein Sichtfeld von 310 Grad. Weil sie nicht nach hinten schauen können, empfiehlt sich eine seitliche Annäherung innerhalb ihres Sichtfelds. © Bräunig/Grave/Landpixel
Beim Tiertransport sollten die Tiere nüchternd sein. Sie können sich übergeben und daran ersticken. Daher ist eine Nüchterungszeit vor dem Transport von zwölf bis 24 Stunden sinnvoll. © Bräunig/Grave/Landpixel
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