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Aus der Wirtschaft

Schweinepreis fällt auf 1,42 Euro je Kilo

von , am
24.09.2015

Die Schlachtzahlen sind in der vergangenen Woche auf den höchsten Stand seit Ende März gestiegen - zuviel für den Markt. Die Preise fallen.

Niederländische Schweinemäster können bei Vion aus mehreren Liefer- und Preismodellen auswählen. © Mühlhausen/landpixel
Das deutlich gewachsene Schweineangebot zieht die Preise nach unten. Daran kann auch das Ferienende und der etwas verbesserte Absatz im Einzelhandel nichts ändern, berichtet Dr. Olaf Zinke, Marktexperte des Fachmagazins agrarmanager. Die Schlachtzahlen sind auf den höchsten Stand seit Ende März gestiegen - zuviel für den Markt, der das ohne Preiskorrekturen offenbar nicht verkraftet.
 
Zudem bestätigt sich die letzte Angebotsprognose der EU-Kommission für den europäischen Schweinemarkt. Diese geht für 2015 davon aus, dass in der europäischen Union mehr Schweine geschlachtet werden als zur letzten Produktionsspitze 2011. Möglichweise wird auch der bisherige Produktionsrekord von 2007 übertroffen. Dieses kräftige Wachstum erklärt den enormen Druck auf die europäischen Schweinepreise.

VEZG-Preis fällt um 6 Cent

Diese Woche wurde der bis zum nächsten Mittwoch (30. September) geltende VEZG-Preisfür Schlachtschweine deutlich um sechs Cent auf bei 1,42 Euro je kg SG gesenkt. Die Preispanne war relativ groß und lag zwischen 1,42 Euro und 1,48 Euro.
 
Bereits bei der ISN-Internet-Auktion am Dienstag waren die Schweinepreise um fünf Cent auf 1,46 Cent zurückgegangen. Dabei konnten von den angebotenen 3.555 Schweinen nur 35 % auch verkauft werden.

Über 1 Million Schweine geschlachtet

Vergangene Woche stieg die Zahl der geschlachteten Schweine kräftig auf den höchsten Wert seit Ende März. Mit 1.020.438 geschlachteten Schweinen wurden 3,9 % mehr Tiere abgerechnet als in der Woche zuvor .
 
Die Zahl der geschlachteten Sauen war in der Woche bis 20. September mit 18.848 Tieren ähnlich groß wie in der Vorwoche und 2,3 % größer als die Sauen-Schlachtung im letzten Jahr.
 

Schweinemast Buchtentüren: Darauf sollten Sie achten

Zweihandbedienung: Hier muss das Sicherungsblech mit einer Hand gedrückt werden, bevor mit der anderen Hand die Tür am Haltegriff angehoben werden kann. © Sebastian Bönsch
Eine Türvariante mit Sicherungsblech: Der Vorteil ist, dass das Sicherungsblech und der Türgriff mit einer Hand bedient werden können. © Sebastian Bönsch
Die Höhe der komplett geschlossenen Buchtentrennwände liegt bei einem Meter. Der Türgriff sollte in maximal 80 cm Höhe montiert werden. © Sebastian Bönsch
Diese Türvariante geht nach innen auf. © Sebastian Bönsch
Je breiter die Tür, desto schwerer ist es, sie anzuheben, zu öffnen und zu schließen. © Sebastian Bönsch
Bei dieser Verriegelungsvariante muss der Landwirt zuerst das rote Plastikteil ziehen, bevor er das schwarze Kunststoffteil nach oben klappen kann. Danach kann er die Tür öffnen. © Sebastian Bönsch
Wenn die Buchtentrennwände mit einem oder zwei Rohren verbaut werden, können diese als Griff genutzt werden. © Sebastian Bönsch
Aktuell gibt es Türvarianten, bei denen auf der einen Seite die Tür nach außen in Richtung Kontrollgang aufgemacht werden kann und auf der anderen Seite nach innen in die Bucht. Das bringt beim Umtreiben der Schweine große Vorteile. © Sebastian Bönsch
Eine klassische Einhandbedienung: Hier sind Sicherungsblech und Griff in einem Stück kombiniert. Die Tür kann durch eine einfache Handbewegung entsichert, angehoben und geöffnet werden. © Sebastian Bönsch
Bei dieser Tür-Variante kann der Schweinezüchter durch ein Herausziehen des Rundeisens die Tür in eine Richtung oder beidseitig, öffnen und schließen. © Sebastian Bönsch
Viele Türen lassen sich von der Bucht aus schlecht verriegeln. Bei dieser Variante kann das Rundeisen von innen senkrecht eingesteckt werden. Die Tür ist damit komplett geschlossen. © Sebastian Bönsch
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