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Schweinemarkt

Schweinepreis steigt auf 1,60 Euro pro Kilo

Dr. Olaf Zinke/agrarmanager/Nicoleta Culiuc/agrarheute
am
23.06.2016

Die Schweinepreise steigen weiter. Für die Handelsklasse S erhalten Landwirte vier Cent mehr. Auch für E-Schweine und Sauen gibt es mehr Geld.

In den nächsten Tagen bleibt das für den Fleischabsatz wichtige Grillwetter bestehen bleiben, was die Preise weiter stützen dürfte. Allerdings könnte der Preisanstieg bei den nachgelagerten Handelsstufen auch für eine gewisse Abschwächung der Nachfrage sorgen. Spätestens für Juli und die Sommerferien ist dann mit einer Abschwächung der Nachfrage zu rechnen und möglichweise auch mit einer Preiskorrektur, berichtet Dr. Olaf Zinke vom agrarmanager.

VEZG-Preis steigt um 3 Cent

In der dritten Juniwoche (22.06) wurde der bis zum nächsten Mittwoch (29.06) geltende VEZG-Preis für Schlachtschweine um 3 Cent auf 1,60 Euro je kg SG angehoben. Die Preis-Spanne lag erneut relativ eng zwischen 1,57 Euro und 1,60 Euro. Das lässt weiterhin auf eine relativ große Übereinstimmung bei der Einschätzung der Marktlage schließen.

Schlachtschweine-Preise

Der von den Schlachtunternehmen in der Abrechnungswoche bis zum 19. Juni an die Landwirte ausgezahlte Durchschnitts-Preis für Schweine der:

  • Handelsklasse S: 1,60 Euro/kg SG (Plus 4 Cent)
  • Handelsklasse E: 1,54 Euro/kg SG (Plus 3 Cent)
  • U-Schweine: 1,41 Euro/kg SG (Plus 3 Cent)

Schlachtsauenpreise

Schlachtsauen (M) wurden in der Schlachtwoche bis zum 19. Juni  mit 1,05 Euro/kg SG abgerechnet und damit zu 3 Cent höheren Preisen als in der vorigen Woche (1,02). Im Vergleich zum vorigen Jahr (1,05) waren die Preise für Schlachtsauen jetzt gleich hoch.

Elektronische Ohrmarken in der Schweinehaltung

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