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Aus der Wirtschaft

Schweinepreis: VDV stellt Prognose ein

© Mühlhausen/landpixel
von , am
18.07.2013

Am 27. Juni hat der Verband Deutscher Viehvermarkter (VDV) seinen ersten Ab-Hof-Preis veröffentlicht. Jetzt stellt man die Preisprognose bereits wieder "vorrübergehend" ein.

Rumänien wird den Tier- und Fleischtransport aus der Ukraine verstärkt kontrollieren. © Rainer Denkinger/fotolia.de
Wie der Verband Deutscher Viehvermarkter informiert, habe man in einer Sitzung vom 8. Juli einstimmig beschlossen, die Preisprognosen für Sauen und Schlachtschweine "vorübergehend einzustellen". Der VDV begründet diese Entscheidung mit nicht mehr aussagefähigen Vermarktungsmengen.
 
Die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN) berichtet, dass die Zahl der Schlachtschweine, die dem VDV als Grundlage für die Preisprognose dienen, bereits in der zweiten Berichtswoche "deutlich, um etwa 60.000 Tiere gesunken" sei.

Keine Freunde: ISN und VDV

ISN und VDV werfen sich gegenseitig Intransparenz vor. So meint der VDV, es würde "der Transparenz sehr zuträglich sein, wenn sich die meldenden EZG's mit ihren vermarkteten Mengen aus der Deckung wagen. Dann wird auch sichtbar, wie aussagefähig die jeweilige Meldung ist".
 
Die ISN hingegen schreibt, "dass eine Preisprognose, bei der man nicht wirklich weiß, wie sie zustande kommt und die ganz offenkundig einseitig zulasten der Landwirte festgelegt wird, keinen dauerhaften Bestand im Markt haben kann."

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