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Schweinemarkt

Der Schweinepreis will sich nicht erholen

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Dr. Olaf Zinke, agrarmanager
am
04.12.2015

Das Angebot bleibt hoch und die Nachfrage verhalten. Somit verharren die Schweinepreise weiterhin auf niedrigem Niveau. Einige Preismelder erwarten jedoch einen Preisanstieg.

In der ersten Dezember-Woche bleibt der bis zum  nächsten Mittwoch (09.12) geltende VEZG-Preis für Schlachtschweine unverändert bei 1,25 Euro je kg SG.  Die Preis-Spanne ist mit 1,25 Euro bis 1,30 Euro doch ziemlich groß und lässt die Erwartung einiger Preismelder an einen baldigen Preisanstieg erkennen, stellt dlv-Marktexperte Dr. Olaf Zinke im agrarmanager fest.

Alle Hintergründe zum Schweinmarkt erfahren Sie auf der Interentseite des agrarmanagers.

Schweinepreise niedriger als in der Vorwoche

Der von den Schlachtunternehmen in der Abrechnungswoche bis zum 29. November durchschnittlich an die Landwirte ausgezahlte Preis für Schweine der Handelsklasse S lag bei 1,30 Euro/kg SG. Für Schweine der Handelsklasse E erhielten die Landwirten in der letzten Abrechnungswoche  noch 1,26 Euro/kg SG. Im Vergleich zur Woche zuvor (bis 22.11) waren die Auszahlungspreise für S-Schweine damit 2 Cent niedriger. Für E-Schweine wurden 3 Cent niedrigere Preise ausgezahlt.

Schlachtmenge über eine Million

Die Zahl der wöchentlich geschlachteten Schweine blieb in der letzten vom BLE gemeldeten Abrechnungswoche bis 29. November unverändert hoch. Mit 1.011.140 Schweinen wurden geringfügig weniger Tiere geschlachtet als in der Woche zuvor (1.015.402). Damit bewegt sich die Zahl der geschlachteten Schweine weiterhin über der 1,0 Mio.-Marke.

 

Klauen-Aufbau und -Schäden beim Schwein

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