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Schweinemarkt

Schweinepreise: Mit 1,53 Euro auf Rekordhoch

Schweinehälften im Schlachthaus
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Katharina Krenn, agrarheute
am
03.06.2016

Am Schlachtschweinemarkt macht sich Entspannung breit. Der VEZG-Preis ist innerhalb eines Monats um 25 Cent gestiegen. Und die Aussichten bleiben optimistisch.

In dieser Woche stieg der VEZG-Preis erneut um 5 Cent auf  1,53 Euro pro Kilogramm Schlachtgewicht. Anfang April lag er noch bei 1,28 Euro/kg SG. Damit konnte er sich in gut einem Monat um 25 ct/kg steigern und überschritt erstmals die Vorjahreslinie.

Knappes Angebot, hohe Nachfrage

Wie der agrarmanager berichtet, kommen vom Schlachtschweinemarkt derzeit nur positive Meldungen. Das Angebot ist weiter knapp und kann die rege Nachfrage nur unzureichend bedienen. Die Schlachtzahlen bleiben weiter unter der Millionengrenze, und auch die Schlachtgewichte zeigen eine leicht rückläufige Tendenz. Neben dem florierenden Export wirft auch die kommende Fußballeuropameisterschaft mit einem höheren Bedarf an Grillartikeln ihren Schatten voraus.

China importiert immer mehr

Vor allem die Nachfrage aus Südostasien, insbesondere aus China, ist derzeit unersättlich. Von der EU jüngst veröffentlichte Zahlen bestätigen diesen Eindruck. Mit 925.000 Tonnen exportierte die EU im ersten Quartal 2016 um 26,5 % mehr Schweinefleisch als im Vorjahreszeitraum. Die EU ist dabei der größte Schweinefleischexporteur weltweit, gefolgt von den USA und Kanada. Hauptabnehmer war wie im Vorjahr China, wobei die Menge mit knapp 390.000 t im genannten Zeitraum um beachtliche 77,4 % anstieg.

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