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Schweinepreise: Besser als 2011 aber nicht gut genug

AMI
am
10.07.2012

Bonn - In der Schweinemast sieht es in der Statistik besser aus als in der Realität. Der Vergleichszeitraum im ersten Halbjahr 2011 war wegen des Dioxinskandals zu Jahresbeginn durch niedrige Preise geprägt.

So sind die Erzeugerpreise mit im Mittel 1,62 Euro je Kilo Schlachtgwicht (EUR/kg SG) knapp zehn Prozent höher als im letzten Jahr. Dieser Anstieg reicht allerdings nicht aus, die höheren Produktionskosten der Landwirte auszugleichen.
 
Diese Situation hat sich zu Beginn der zweiten Jahreshälfte weiter verschärft, da der Vorjahresabstand der Schlachtvieherlöse zunehmend schrumpft. Sorgenkind in der Fleischvermarktung ist der schleppende Export und die schwächelnde inländische Fleischnachfrage.
 

Ferkel direkt vermarkten (Mai 2012)

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