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Schweinepreise in der EU weiter im Aufwind

von , am
05.03.2012

Brüssel - Die Preise für Schlachtschweine an den repräsentativen Märkten der Europäischen Union sind in der Woche zum 26. Februar 2012 erneut gestiegen.

In Mecklenburg-Vorpommerm sollen konventionelle Mastschweine als Bioschweine verkauft worden sein. © Mühlhausen/landpixel
Das von der EU-Kommission ermittelte durchschnittliche Preisniveau je 100 Kilogramm Schlachtgewicht erhöhte sich gegenüber der Vorwoche um 3,28 Euro oder 2,1 Prozent auf 161,45 Euro.
 
Das entsprechende Vorjahresniveau wurde damit um 15,41 Euro je 100 Kilogamm Schlachtgewicht oder 10,6 Prozent übertroffen. Ausschlaggebend für den Aufschwung waren zuletzt in erster Linie Frankreich und Spanien, wo die Notierungen aufgrund des begrenzten Schweineangebots saisonal um 3,2 Prozent kletterten.

Stabile Preise in Deutschland

EU-Preise für geschlachtete Schweine.
Überdurchschnittliche Erlöszuwächse konnten auch die Schweinemäster in Portugal mit 2,5 Prozent verbuchen; in den Niederlanden ging es um 2,1 Prozent nach oben. Deutsche Mäster mussten sich mit einem Preisanstieg von 0,6 Prozent begnügen. In Dänemark, Österreich und Polen blieben die Notierungen weitgehend stabil. Zu den wenigen Verlierern gehörten die Schweinemäster in Großbritannien mit Abschlägen von 1,5 Prozent. In Schweden und Slowenien konnten sich die Preise ebenfalls nur knapp behaupten.
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