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Aus der Wirtschaft

Schweinepreise im EU-Mittel zum Monatsanfang behauptet

von , am
16.08.2011

Brüssel - An den repräsentativen Schlachtschweinemärkten der Europäischen Union haben sich die Preise im gewogenen Mittel aller Mitgliedstaaten in der ersten Augustwoche behaupten können.

© Mühlhausen/landpixel
Laut Angaben der EU-Kommission erhöhte sich das Erlösniveau je 100 Kilogramm Schlachtgewicht im gewichteten Durchschnitt der 27 Mitgliedsländer in der Woche zum 7. August saisonal um 0,28 Euro oder 0,2 Prozent auf 156,29 Euro. Das Vorjahresniveau wurde damit um 3,8 Prozent übertroffen. Maßgeblich für den marginalen Aufschlag während der Berichtswoche war die Marktentwicklung in Deutschland und Spanien, wo die Notierungen um 0,6 Prozent beziehungsweise 0,1 Prozent anzogen.
 
Aus Frankreich wurde kein aktueller Preis gemeldet, weshalb die Kommission die gleiche Notierung wie in der Vorwoche einsetzte. In den Niederlanden gaben die Schweinepreise um 0,2 Prozent nach. Auch Polen meldete in Euro einen solchen Abschlag, während sich das Erlösniveau in Zloty um 0,3 Prozent verbesserte. 

In Italien steigen die Erlöse um 1, 2 Prozent

EU-Preise für geschlachtete Schweine (Woche vom 1. bis 7. August 2011).
Umgekehrt war die Entwicklung in Großbritannien, wo die Preise in Pfund um 0,5 Prozent sanken, wechselkursbedingt in Euro jedoch um 0,3 Prozent anzogen. In Irland konnte sich der Markt für Schlachtschweine knapp unter dem Preisstand von Ende Juli halten. Über den höchsten Aufschlag in der Berichtswoche durften sich derweil die Mäster in Italien freuen; dort stieg das Erlösniveau im Wochenvergleich um 1,2 Prozent.

Litauen und Ungarn: Rückgang um 1,8 Prozent

Zwischen 0,6 Prozent und 1,0 Prozent erhöhten sich die Schlachtschweinepreise in Estland, Lettland, auf Malta, in Finnland und der Slowakei. Größte Verlierer zu Beginn des neuen Monats waren die Schweineproduzenten in Litauen und Ungarn, die Abschläge von 1,8 Prozent und 1,7 Prozent zu verkraften hatten. Auch in Tschechien und in Luxemburg gaben die Preise spürbar nach.
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