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Schweinepreise in der EU stabil

von , am
11.04.2012

Brüssel/Berlin - Die Marktsituation innerhalb der EU ist derzeit ausgeglichen. In Deutschland gab es keine Preisänderung, für die kommende Woche rechnet man mit stabilen bis steigenden Preisen.

In Spanien standen 2016 erneut mehr Schweine im Stall. Allerdings sinkt auch dort die Anzahl der Zuchtsauen. © Mühlhausen/landpixel
In der aktuellen Woche herrschen fast ausnahmslos stabile Verhältnisse auf den europäischen Schlachtschweinemärkten. Die angebotenen Stückzahlen werden trotz fehlender Schlachttage zügig nachgefragt.
 
In Frankreich wird von leicht rückläufigen Angebotszahlen berichtet. Da über die Feiertage auch hier der Bedarf etwas geringer ausfällt, sind die Preise noch auf dem Niveau der Vorwoche stehen geblieben.
 
Auch aus Spanien wird von einem ausgeglichenen Markt berichtet. Hier wurde der Preis vor Ostern bereits für zwei Wochen fixiert. In den
  • Niederlanden,
  • Belgien,
  • Dänemark und
  • Österreich gab es wie in
  • Deutschland
keine Preisänderung.

Tendenz für den deutschen Markt

Angebot und Nachfrage stehen in Deutschland derzeit ausgeglichen gegenüber. Zwar wird weiterhin von weiterhin nicht optimal verlaufenden Geschäften im Fleischhandel berichtet, die Nachfrage nach Schweinen bleibt jedoch lebhaft. Die Hoffnungen auf steigende Preise beruhen derzeit auf einem zunehmenden Grillgeschäft, das bei der derzeitigen Witterung jedoch noch ein wenig auf sich warten lässt. Aus heutiger Sicht dürfte in der kommenden Schlachtwoche mit mindestens stabilen bis leicht steigenden Preisen zu rechnen sein.

In unserer Rubrik Märkte und Preise erfahren Sie mehr zum Schlachtschweinemarkt ...
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