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Aus der Wirtschaft

Schweinepreise haben neuen Tiefstand erreicht

von , am
14.01.2015

In der zweiten Kalenderwoche sind die Schweinepreise erneut gesunken. Schweine der Handelsklasse E erlösten letzte Woche nur noch 1,29 je Kilo Schlachtgewicht.

© Mühlhausen/landpixel
Das Angebot an Schweinen ist nach wie vor groß und die feiertagsbedingten Überhänge konnten noch nicht vollständig abgebaut werden. In der Abrechnungswoche vom 5. bis zum 11. Januar 2015 lag der im Durchschnitt bundesweit ausgezahlte Preis für Schweine der Handelsklasse S  bei 1,33 Euro je Kilogramm Schlachtgewicht. Damit ist der Preis gegenüber der Vorwoche erneut um zwei Cent gefallen. Für Schweine der Handelsklasse E wurden mit 1,29 Euro/kg SG ebenfalls 2 Cent weniger als letzte Woche ausgezahlt.

Schlachtungen: Gut 691.500 geschlachtete Tiere

Die Zahl der geschlachteten Schweine hat wieder zugenommen. In der letzten Abrechnungswoche wurden 1.040.774 Tiere geschlachtet. Damit wurden 40 Prozent mehr Schweine abgerechnet wie in der Woche zuvor (691.482).
Auch in der kommenden Woche ist das Lebendangebot groß. Der Fokus der Marktteilnehmer richtet sich aktuell aufgrund des schwachen Euros auf die Entwicklung des Exports in Drittländer. Insgesamt dürfte sich die Notierung wie in der Vorwoche behaupten können, so die Prognose der ISN.

VEZG-Preis bleibt auf 1,28

Der Vereinigungspreis der Erzeugergemeinschaften für Schlachtschweine bleibt auch in der Woche vom 15. bis 21. Januar auf dem niedrigen Niveau der Vorwoche von 1,28 Euro/kg SG. Die Preisspanne liegt zwischen 1,25 und bei 1,28 Euro/kg SG.
 
Der Vereinigungspreis für Schlachtsauen notierte in der dritten Kalenderwoche 1,01 Euro/kg SG. Auch in der kommenden Schlachtwoche wird ein unverändert niedriger Sauenpreis erwartet.

Ratgeber: Trends in der Schweinehaltung (Eurotier 2014)

 
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