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Marktanalyse

Schweinepreise steigen um 2 bis 3 Cent

Dr. Olaf Zinke/agrarmanager/Eva Ziegler/agrarheute
am
18.03.2016

Weniger Schweine, höhere Preise: So zeigt sich der Markt kurz vor Ostern.

Kurz vor Ostern klettern die Schweinepreise weiter nach oben. Neben der lebhafteren Nachfrage vor Ostern dürfte vor allem das begrenzte Angebot an Schlachtschweinen mit für den aktuellen Preisanstieg verantwortlich sein, berichtet agrarmanager-Marktexperte Dr. Olaf Zinke.

Die Zahl der angebotenen und geschlachteten Schweine bleibt jedenfalls trotz der steigenden Preise relativ niedrig und geht zum Teil sogar zurück.

Schlachtschweine: Preis um 14 Cent unter Vorjahresniveau

Folgende Preise wurden von den Schlachtunternehmen in der Abrechnungswoche bis zum 13. März durchschnittlich an die Landwirte gezahlt:

  • Schlachtschweine Handelsklasse S: 1,31 Euro/kg SG
  • Schlachtschweine Handelsklasse E: 1,27 Euro/kg SG
  • U-Schweine: 1,15 Euro

Im Vergleich zur Woche zuvor waren die Auszahlungspreise für S- und E-Schweine 2 Cent höher und für U-Schweine 3 Cent höher.

Im Vergleich zum vorigen Jahr waren die Schweinepreise zum aktuellen Abrechnungstermin trotz des jüngsten Anstiegs immer noch 14 Cent niedriger. Im vorigen Jahr waren die Schweinepreise in der vergleichbaren Woche mit 1,43 Euro je kg SG unverändert geblieben.

Schlachtsauen: 0,95 Euro/kg Schlachtgewicht

Schlachtsauen (M) wurden in der Woche bis zum 13. März mit 0,95 Euro/kg SG abgerechnet und  damit zu den gleichen Preisen wie in der vorigen Woche (0,95). Im Vergleich zum vorigen Jahr (1,07) waren die Preise für Schlachtsauen 12 Cent niedriger.

Klauen-Aufbau und -Schäden beim Schwein

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