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Schweinemarkt

Schweinepreise steigen um 3 Cent

Dr. Olaf Zinke, agrarmanager
am
07.01.2016

Mit einem leichten Plus starten die Schweinepreise in das neue Jahr. Der VEZG-Preis konnte zum Jahresanfang um drei Cent zulegen. Mehrere Faktoren spielen hierbei eine Rolle.

Wie Marktexperte Dr. Olaf Zinke im agrarmanager schreibt, liegt der Preisanstieg vor allem daran, dass die leergeräumten Lager der Schlachter, Verarbeiter und Einzelhändler nun wieder aufgefüllt werden. Das kurbele die Nachfrage an. Zudem kommen von der ab 4. Januar begonnenen privaten Lagerhaltung zunächst einmal Nachfrageimpulse. Nicht zuletzt könnte die aktuelle Kältewelle im Osten und Norden Deutschlands das Angebot ebenfalls etwas drosseln.

VEZG-Preis auf 1,28 Euro/SG

In der ersten Januar-Woche (06.01) wurde der bis zum nächsten Mittwoch (13.01) geltende VEZG-Preis für Schlachtschweine um 3 Cent auf 1,28 Euro je kg SG angehoben.  Die Preis-Spanne lag zwischen 1,25 Euro und 1,28 Euro, was auf eine relativ verhaltene Einschätzung der Marktlage durch die Preismelder schließen lässt.

Handelsklasse S legt zu

Der von den Schlachtunternehmen in der Abrechnungswoche bis zum 3. Januar durchschnittlich an die Landwirte  ausgezahlte Preis für Schweine der Handelsklasse S lag  bei 1,29 Euro/kg SG. Für Schweine der Handelsklasse E erhielten die Landwirten in der letzten Abrechnungswoche  noch 1,26 Euro/kg SG. Für U-Schweine wurde 1,15 Euro gezahlt. Schlachtsauen (M) wurden in der aktuellen Schlachtwoche bis zum 3. Januar mit 0,95 Euro/kg SG abgerechnet und  damit unveränderten Preisen wie in der vorigen Woche (0,95).

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