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Schweinepreise tendieren weiter fest

von , am
27.02.2012

Brüssel - An den repräsentativen Märkten der Europäischen Union haben die Notierungen für Schlachtschweine ihre Aufwärtsbewegung während der Woche zum 19. Februar 2012 fortgesetzt.

Mit der zusätzlichen Abrechnung nach AutoFOM-MFA hofft die Westfleich auf mehr Schweine in Gelsenkrichen. © Mühlhausen/landpixel
Das von der EU-Kommission ermittelte durchschnittliche Preisniveau je 100 Kilogramm Schlachtgewicht erhöhte sich gegenüber der Vorwoche um 1,45 Euro oder 0,9 Prozent auf 157,71 Euro. Das Vorjahresniveau wurde damit um 11,90 Euro oder 8,2 Prozent überschritten.
 
Ausschlaggebend war der anhaltende Höhenflug der Schlachtschweinepreise auf der Iberischen Halbinsel. Aus Spanien wurde ein Plus von 3,2 Prozent gemeldet; in Portugal kletterte die Notierung um 2,6 Prozent. 

Positiver Trend in Deutschland

In Italien und Dänemark erlösten die Mäster bei Zuschlägen zwischen 1,8 Prozent und 2,0 Prozent ebenfalls mehr; deutsche Erzeuger freuten sich über ein Notierungsplus von 0,6 Prozent. Seitwärts entwickelten sich dagegen die Schweinepreise in den Niederlanden, Belgien, Frankreich und Österreich. Nur knapp behaupten konnten sich die Notierungen in Großbritannien, Polen, Ungarn und Rumänien, wobei sich die Abschläge mit maximal 0,4 Prozent gegenüber der Vorwoche jedoch in Grenzen hielten.
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