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Schweinepreise tendieren fester

von , am
20.02.2012

Brüssel - Die Notierungen für Schlachtschweine an den repräsentativen Märkten der Europäischen Union sind in der Woche zum 12. Februar 2012 erneut gestiegen.

Der Abgabetermin der Umfrage ist spätestens 20. Mai 2015. © Sandra Krumme/pixelio.de
Der von der EU-Kommission ermittelte Durchschnittspreis je 100 Kilogramm Schlachtgewicht erhöhte sich saisonal um 0,88 Euro oder 0,6 Prozent auf 155,79 Euro; das Vorjahresniveau wurde damit um 11,94 Euro oder 8,3 Prozent übertroffen.
 
Am stärksten kletterten die Notierungen während der Berichtswoche in Spanien mit einem Plus von 2,9 Prozent und Portugal mit 2,7 Prozent. Mehr Geld erhielten auch die Schweinemäster in Dänemark und Polen bei Aufschlägen von 2,0 Prozent sowie 1,5 Prozent. Einen leichten Zuwachs von jeweils 0,5 Prozent verbuchten Italien, Tschechien und Österreich. Stabil blieb die Notierung in Irland.

Erlöse in Deutschland sinken

EU-Marktpreise für geschlachtete Schweine.
In Deutschland und den Niederlanden waren die Schlachtbetriebe dagegen nicht mehr bereit die Schweine zum Preis der Vorwoche abzunehmen. In Deutschland sank der durchschnittliche Erlös gegenüber der Vorwoche um 0,6 Prozent, in den Niederlanden sogar um 2,5 Prozent. Leicht rückläufige Notierungen wurden auch für Großbritannien, Rumänien und die Slowakei gemeldet; die Abschläge beliefen sich dort auf 0,5 Prozent, in Slowenien auf 1,0 Prozent.
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