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Zucht

Schweinezucht: Innovativ und erfolgreich

von , am
14.09.2012

Mühlengeez - 500 Sauen und 2.000 Mastschweine hält Ingo Wiechmann. Auf der MELA wurde er jetzt mit dem NL-Innovationspreise ausgezeichnet.

Bauernverbandspräsident Rainer Tietböhl, NL-Chefredakteur Uwe Steffin, Ingo Wiechmann und Landwirtschaftsminister Till Backhaus bei der Urkundenübergabe. © Böhme
Der Familienbetrieb Wiechmann in Pankelow wurde vor 20 Jahren von Peter Wiechmann gegründet. Er wird jetzt von seinen Söhnen weitergeführt, Betriebsleiter ist jetzt Ingo Wiechmann. Aus 15 ausstellenden Schweinezuchtbetrieben hat die Jury die Schweinezuchtanlage Wiechmann GbR in Pankelow als Gewinner des NL-Innovationspreises gekürt. Auf der MELA in Mühlengeez hat der Chefredakteur der Neuen Landwirtschaft (NL), Uwe Steffin, den Betrieb ausgezeichnet.

Gesunder Tierbestand, gute Herdenstruktur

In der Schweinezuchtanlage werden 500 Sauen und 2.000 Mastschweine gehalten. Das Futter wird im eigenen Feldbau, der über 420 Hektar Ackerland verfügt, erzeugt. Ein Teil der Schweine wird von der Landfleischerei Wiechmann verarbeitet und verkauft.
 
2011 wurden 2,41 Würfe je Sau und Jahr bei 13,33 lebend geborenen Ferkeln je Wurf erreicht. Besonders hervorzuheben ist die geringe Zahl von durchschnittlich 0,66 tot geborenen Ferkeln je Wurf, befand die Jury. Der Zuchtverband bestätigt dem Betrieb einen gesunden, leistungsfähigen Tierbestand mit sehr guter Herdenstruktur.

Alte Anlage mit innovativen Ideen modernisiert

Ingo Wiechmann, Betriebsleiter der Schweinezuchtanlage Wiechmann GbR in Pankelow. © Werkbild
Langlebigkeit und Stabilität der Sauen sind die Grundlage der Wirtschaftlichkeit der Anlage. Die Zuchtsauen, die 2011 den Betrieb Wiechmann verlassen haben, hatten im Schnitt 5,6 Würfe, aus denen 61 Ferkel abgesetzt wurden. Das entspricht einem Jahresschnitt von 26,3 abgesetzten Ferkeln je Sau.
 
Die alte Anlage wurde überwiegend mit eigenen Kräften und innovativen Ideen umgebaut und an die neuen Anforderungen angepasst.  
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