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Fristen im Januar

Stichtagsmeldungen: Daran sollten Schweinehalter denken

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am Dienstag, 28.12.2021 - 10:46 (Jetzt kommentieren)

Zum Jahreswechsel stehen bei Schweinehaltern viele notwendige Meldungen auf dem Programm. Was müssen Schweinehalter melden und welche Fristen müssen Sie einhalten? Wir haben die anstehenden Fristen zusammengefasst.

1. Stichtagsmeldung an die HI-Tier

Jeder Tierhalter muss neben den regelmäßig anstehenden Meldungen gemäß der Viehverkehrsverordnung der zuständigen Behörde bis zum 14.01.2022 die Anzahl der am 1. Januar gehalte­nen Schweine melden. 

Wo das geht? Direkt online bei HI-Tier, schriftlich per Melde­bogen oder mit dem HITMELDER der ISW unter www.hitmelder.de.

2. Mitteilungen an die Antibiotika-Datenbank und für das Antibiotikamonitoring

Bis zum 14.01.2022 muss jeder Tierhalter den Tierbestand sowie Bestandsveränderungen für den Zeitraum 1. Juli – 31. Dezember 2021 in der HIT-Datenbank melden. Das ist auch mit dem ISW-HITMELDER möglich.

Tierhalter müssen die Tierhalterversicherung alle sechs Monate erneut versenden. Wenn Ihre Therapiehäufigkeit im ersten Halbjahr 2021 über der Kennzahl 2 lag, müssen Sie zusammen mit Ihrem Tierarzt einen Maßnahmenplan erstellen und unaufgefordert bis zum 31. Januar bei der zuständigen Behörde einreichen.

In Zukunft müssen Tierhalter, die zur Meldung von Arzneimittelanwendungs- und -abgabebelegen an die HIT-Datenbank verpflichtet sind, auch melden, wenn sie in einem Kalenderhalbjahr keine Antibiotika verabreicht haben. QS bietet tierhaltenden Bettrieben deshalb den Service an, ab dem 3. Januar 2022 auch die Nullmeldungen aus der QS-Antibiotikadatenbank an die HIT-Datenbank zu übertragen, damit Tierhalter keinen doppelten Meldeaufwand haben. Die Voraussetzung dafür ist nur, dass der Betrieb QS in der Tierhaltererklärung der HIT-Datenbank zur Meldung berechtigt hat.

3. Stichtagsmeldung an die Tierseuchenkasse

Darüber hinaus sind Sie als Tierhalter dazu verpflichtet, ihren konkreten Tierbestand an die Tierseuchenkasse zu melden. Der Stichtag (meist um den 1. Januar) und die Fristen sind je Bundesland unterschiedlich. Sie können die Meldung schriftlich mit der Bestandsmeldekarte oder auf der Homepage der für Sie zuständigen Tierseuchen­kasse durchführen. Bei Bestands­veränderungen im laufenden Jahr bzw. bei Betriebs­neugründungen müssen Sie Zugänge innerhalb der vorgeschriebenen Frist nachmelden. Alternativ können Tierhalter die Stichtagsmeldung zusammen mit dem Jahreshöchstbestand melden.

Mit Material von Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands e.V. (ISN)

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