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Fütterungsversuch

Stickstoff: Doppelt gespart

Schwein frisst aus Trog
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Martina Hungerkamp, agrarheute
am
29.01.2018

Wie weit kann man Rohprotein- und Phosphorgehalte senken, ohne
dass es sich negativ auf die Schweine auswirkt? Hier Ergebnisse eines Versuchs.

Viele neue Studien beschäftigen sich mit Phosphor und Protein in der Schweinefütterung. Wie viel benötigt ein Schwein in welcher Lebensphase, damit es sich gesund entwickeln und die volle Leistung bringen kann? Wie viel wird wieder ausgeschieden?

Hintergründe sind die Stoffstrombilanz und die immer schärfer werdende öffentliche Diskussion zum Thema Nitrateintrag in den Boden (und das Grundwasser). Aber es geht auch um die Wirtschaftlichkeit.

Im agrarheute Schwein, Ausgabe Februar 2018, haben wir die Ergebnisse eines Versuchs zur rohproteinreduzierten Fütterung vorgestellt. Neben den wichtigsten Erkenntnissen finden Sie hier zusätzlich die Zusammensetzung der  Futterration. 

Weniger Protein, gleiche Leistung

Aus dem Versuch von Dr. Manfred Weber, LLG Iden, lassen sich folgende Rückschlüsse ziehen:

  • Trotz einer starken stickstoff- und phosphorreduzierten Fütterung konnten bei den Tageszunahmen, dem Futterverbrauch und dem Futteraufwand der Schweine keine großen Unterschiede festgestellt werden.
  • Aber es lassen sich große Mengen an Stickstoff- und Phosphorausscheidungen bei den Mastschweinen einsparen.
  • Dazu muss man allerdings auf die limitierenden Aminosäuren achten.

Im Futter für die Versuchsgruppe ist der Wissenschaftler auf 12 Prozent Rohprotein in der Ration runter gegangen. In der Endmast kam vor allem Rapsschrot zum Einsatz. Die genaue Zusammensetzung können Sie der folgenden Tabelle entnehmen: 

Die Futterrationen

Versuch-Weber-Ration-Rohprotein

Die ausführlichen Ergebnisse des Versuchs sind im agrarheute Schwein-Magazin in der Ausgabe März 2018 veröffentlicht. 

Mehr Themen im agrarheute Magazin

Aktuelles Heft August 2018

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