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Ferkelaufzucht

Studie zum Tierwohl: Faserfutter hilft gegen Schwanzbeißen

Ferkel im Flatdeck
am Freitag, 01.06.2018 - 07:00 (Jetzt kommentieren)

Eine aktuelle Studie bei Aufzuchtferkeln zeigt, wie sich Verhaltensstörungen wie Schwanzbeißen wirksam vorbeugen lassen. Und zwar mit pelletiertem Faserfutter, das die Tiere hinreichend beschäftigt.

Als wichtigster Auslöser für Verhaltensstörungen der Schweine wird heute das Beschäftigungsdefizit gesehen. Die herkömmlichen Fütterungsverfahren und die praxisüblichen Futterkonzentrate (gemahlen, flüssig) können das Bedürfnis der Schweine, Futter zu suchen und zu kauen, nicht befriedigen. Alternativen sind also gefragt.

Verschiedene Faserfutter als Beschäftigungsmaterial getestet

In einer Studie im Lehr- und Versuchsgut Köllitsch (Sachsen) wurde daher untersucht, welche Effekte verschiedene Ergänzungsfuttermittel wie Grascobs, Stroh- und Luzernepellets sowie Wühlerde auf das Wachstum und die körperliche Unversehrtheit von Aufzuchtferkeln haben. Dazu wurden auch Schwanzverletzungen durch Nekrosen und Schwanzbeißen bonitiert.

 

Mit Beschäftigungsfutter weniger Schwanznekrosen und Schwanzbeißen

Es hat sich gezeigt dass diese Faserfutter von den Tieren sehr gut angenommen werden. Das betrifft vor allem die zuckerreicheren Grascobs. Die Faserergänzung, getrennt von der Hauptfütterung, bedeutet zwar zusätzlichen Aufwand. Die Tiere werden aber nachhaltig beschäftigt mit dem Effekt, dass weniger Verletzungen durch Schwanznekrosen und Schwanzbeißen auftreten.

Mehr zu den Ergebnissen dieser Untersuchung und welche Vorteile insbesondere pelletierte Faserfutter haben, lesen Sie in folgendem Beitrag.

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