Login
Schweinepreise

Talsohle erreicht? VEZG-Preis steigt um 4 Cent

Schweine im Stall
Thumbnail
Katharina Krenn, agrarheute
am
29.12.2016

Zum Jahresende legte der VEZG-Preis wieder leicht zu. Doch Deutschland hat sich im Dezember als größter Preisdrücker der EU präsentiert.

Nach dem starken Minus von 8 Cent vor Weihnachten, gaben auch viele andere Notierungen spürbar nach. In Österreich war der Schweinemarkt derart ins Wanken geraten, dass die Notierung in gleicher Größenordnung wie Deutschland nachgab. Ähnlich in Belgien.

Der Unmut war insgesamt groß. Viele Marktteilnehmer sind sich einig, dass der Markt ohne das bewusste Verbreiten des Preisdrucks durch die deutsche rote Seite, der Markt im Gleichgewicht geblieben wäre, vermeldet die Interessensgemeinschaft der Schweinehalter.

VEZG-Preis legt wieder zu

Zumindest scheint jetzt die Talsohle erreicht gewesen. Gestern konnten die Erzeuger wieder einen Preisanstieg verhandeln. Somit legte der VEZG-Preis um 4 Cent zu auf 1,52 Euro je Kilo Schlachtgewicht. Die Preisspanne liegt in der Woche von 29.12. bis 4.01. zwischen 1,48 und 1,54 Euro. In der vergangenen Woche sank der VEZG-Preis um 8 Cent.

Mit Material von ISN/vezg.de

Reinigung der Abluft im Schweinestall: Das sollten Sie beachten

Auch interessant