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Ferkelerzeugung

Tiergesundheit: So schützt ein Sauenhalter seine Tiere vor Krankheiten

Dr. Martin Pfützner ist Tierarzt und Ferkelerzeuger zugleich. Gesunde Tiere sind für ihn das Maß der Dinge.

Martin Pfützner ist Sauenhalter und Tierarzt zugleich. Um seinen Bestand vor Krankheiten zu schützen und die Vermarktung seiner Ferkel nicht zu gefährden, setzt er auf ein ausgefeiltes Hygiene- und Gesundheitskonzept.

am Dienstag, 22.11.2022 - 05:00 (Jetzt kommentieren)

Der Besuch der Porky-Sauenanlage im südbrandenburgischen Gröden hat es in sich, denn der Begriff Biosicherheit, im heutigen Sprachgebrauch auch als Biosecurity bezeichnet, macht hier seinem Namen alle Ehre. Erstes „Highlight“ ist eine kostenlose Autowäsche. Ohne die kommt kein Fahrzeug auf das doppelt umzäunte Gelände. Um dann den Weißbereich, sprich die Ställe, betreten zu können, muss eine (ebenfalls automatisch gesteuerte) „Zwangsdusche“ durchlaufen werden.

Ausgeklügeltes Tiergesundheits- und Hygienekonzept

„Vater“ des ausgefeilten Hygienekonzepts ist Dr. Martin Pfützner. Der 33-jährige Tierarzt, der auch eine landwirtschaftliche Lehre absolviert hat, hat die Anlage mit über 3.000 Sauen inklusive Ferkelaufzucht Anfang 2021 übernommen. Mit viel Mut zum Risiko hat er einen zweistelligen Millionenbetrag in die Sauenhaltung investiert und damit auch in den Erhalt von rund 25 Arbeitsplätzen in einer strukturschwachen Region.

Für den Tierarzt und Sauenhalter ist ein hoher Hygienestatus unerlässlich, um die Vermarktung der Ferkel abzusichern und die Wirtschaftlichkeit des Betriebs nicht zu gefährden. Ein zweiter Garant für den wirtschaftlichen Erfolg ist für Martin Pfützner die Gesundheit seiner Sauen und Ferkel. Als Tierarzt hat er hier alle Fäden in der Hand. Über entsprechende Impfprogramme und eine gezielte Diagnostik kann er einen hohen Gesundheitsstatus seines Bestands gewährleisten. Großes Augenmerk legt er dabei auch auf die Klauengesundheit der Sauen.

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