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Schweinemarkt

Tönnies Schweinelieferanten sollen feste Verträge bekommen

Josef Koch/dlz agrarmagazin/Nicoleta Culiuc/agrarheute
am
13.01.2016

Das Schlachtunternehmen Tönnies plant feste Lieferverträge für Schweinemäster anzubieten. Die Laufzeit soll mindestens ein Jahr betragen.

Tönnies will die Schweinehalter künftig stärker an sich binden. Daher wird das Schlachtunternehmen in Kürze Schweinehaltern feste Lieferverträge anbieten. "Damit wollen wir auch die Transparenz gegenüber unseren Kunden weiter erhöhen", kündigte Heiner Strömer, Geschäftsführer der Tönnies Livestock GmbH  auf der DLG-Wintertagunng in München an.

Die Verträge sollen eine Mindestlaufzeit von einem Jahr haben und sich jeweils um ein Jahr verlängern, wenn der Vertrag nicht gekündigt wird. Ebenso soll die Anzahl der zu liefernden Schweine festgelegt sein, damit Tönnies die Schlachtungen besser planen könne, argumentiert Strömer. Der Landwirt habe dadurch auch mehr Absatzsicherheit.

Verträge sollen QS-Produktionsstandards umfassen

Angeblich sollen die Verträge nur die gängigen Produktionsstandards wie QS beinhalten. Feste Abnahmepreise seien indes nicht vorgesehen, ebenso keine Preisuntergrenzen. Auch wo die Landwirte ihre Futtermittel einkaufen, bleibe diesen freigestellt, versichert Strömer. Der Viehhändler rechnet mit einer guten Resonanz der Landwirte auf die Vertragsangebote.

 

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