Login
Mast

Tränkwasser: Milchsäurebakterien erlaubt

von , am
13.05.2013

Brüssel - Das Milchsäurebakterium Pediococcus acidilactici darf künftig als Zusatzsstoff im Tränkwasser eingesetzt werden. Die organische Säure ist bereits für Mischfuttermittel zugelassen.

Initiative Tierwohl: Tierwohl-Leistungen werden mit bis zu neun Euro pro Tier honoriert. © Mühlhausen/landpixel
Das Milchsäurebakterium Pediococcus acidilactici CNCM MA 18/5M darf künftig als Futtermittelzusatzstoff im Tränkwasser für Absetzferkel, Mastschweine, Legehennen und Masthühner verwendet werden. Das geht aus einer in der vergangenen Woche im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlichten Verordnung hervor. Demnach wurde die Zubereitung der Firma Lallemand, welche bereits für Mischfuttermittel zugelassen ist, nun auch für diesen neuen Verwendungszweck genehmigt. Die Kommission folgt mit ihrem Erlass der Stellungnahme des Ständigen Ausschusses für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit (SCoFCAH).

Leistung der Zieltierart kann verbessert werden

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) war in ihrem Gutachten vom 12. Juni 2012 zu dem Schluss gekommen, dass die Zubereitung des Milchsäurebakteriums unter den vorgeschlagenen Verwendungsbedingungen keine nachteiligen Auswirkungen auf die Gesundheit von Mensch und Tier oder auf die Umwelt hat und dass es die Leistung der Zieltierart verbessern kann. Für den neuen Verwendungszweck schreibt die Kommission dabei vor, die Zubereitung mit anderen Futtermittelzusatzstoffen oder Futtermittel-Ausgangserzeugnissen zu mischen, um eine vollständige und gleichmäßige Verteilung im Tränkwasser zu gewährleisten.

'Tierwohl'-Schweinemast kann sich lohnen

Auch interessant