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Vermarktung

Umfrage: Schweinemäster wollen ihre Freiheit behalten

Schweine auf dem Lkw
am Freitag, 02.07.2021 - 05:45 (1 Kommentar)

Die großen Schlachtunternehmen drängen die Mäster in feste Lieferverträge, doch diese wollen ihre Freiheit behalten.

Aktuell ist der Preisdruck am Schweinemarkt wieder einmal extrem. Die großen Schlachtunternehmen stemmen sich mit Hauspreisen gegen die Notierung der Vereinigung der Erzeugergemeinschaften Vieh und Fleisch (VEZG). Oder steckt dahinter mehr als nur der Versuch, einen weiteren Anstieg des VEZG-Preisniveaus zu verhindern? Sollen die Hauspreise die Mäster in feste Lieferverträge zwingen?

Schließlich beobachten die Schweinehalter schon seit dem vergangenen Jahr, dass die abnehmende Hand mehr und mehr auf feste Kontrakte drängt. Jahresverträge sollen der Standard werden, so scheint es. Das verspricht den Schweinehaltern auf der einen Seite Sicherheit, schränkt auf der anderen Seite ihre Vermarktungsoptionen aber wesentlich ein.

Lieber frei vermarkten als einen Knebelvertrag unterschreiben

Umfrage Lieferverträge Schweinehaltung

Wir haben auf agrarheute.com gefragt, wie Sie sehen die Einführung von Jahresverträgen für die Schweinemast? Innerhalb weniger Wochen haben sich 391 Nutzer an der Blitz-Umfrage in der zweiten Mai-Hälfte beteiligt. Das Ergebnis ist eindeutig: Mit 54 Prozent sprach sich die absolute Mehrheit dafür aus, die freie Vermarktung beizubehalten.

Immerhin ein Viertel der Teilnehmer antwortete hingegen: „Wenn die Konditionen stimmen, könnte ich mir einen Liefer- und Abnahmevertrag vorstellen“.

Rund 10 Prozent haben längst einen Vertrag unterschrieben und sind damit auch zufrieden. Weitere 7 Prozent haben ebenfalls einen Kontrakt akzeptiert, gaben aber an, dabei über den Tisch gezogen worden zu sein.

Einen ausführlichen Bericht über das leise Sterben der freien Vermarktung lesen Sie in der Juli-Ausgabe des agrarheute Spezial Schwein.

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