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Tierseuche

Update: 20.000 Schweine in China gekeult

Mitarbeiterin in Schweinestall in China
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Martina Hungerkamp, agrarheute
am
17.10.2018

Die Afrikanische Schweinepest breitet sich in China immer weiter aus. Betroffen ist mit 20.000 Schweinen der bislang größte Betrieb. Die Tiere wurden nun gekeult.

In der Region Liaoning im Nordosten von China wurden drei neuen Ausbrüchen der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bestätigt. Auf einem Betrieb mit rund 20.000 Schweine verendeten 221 an der Tierseuche. Die Erklärung des Ministeriums für Landwirtschaft und ländliche Angelegenheiten legte aber weder Daten zum Betrieb, noch zum Besitzer offen.

Update: Jetzt hat eine der führenden Tierfutterproduzenten Chinas, Beijing Dabeinong Technology Group, bestätigt, dass auf einem ihrer angeschlossenen landwirtschaftlichen Betriebe nahe der Stadt Jinzhou 20.000 Schweine gekeult wurden. Laut des Securities Journal aus China informierte das Unternehmen seine Investoren.

Des Weiteren sind zwei Betriebe in Panjin betroffen:

  • Auf einer Farm mit rund 1.600 Schweinen waren 109 mit ASP infiziert.
  • Auf einem kleineren Betrieb starben 129 von 270 Schweine.

In einigen Regionen hatte China in der vergangenen Woche bereits damit begonnen, die Beschränkungen in den zu Beginn des Ausbruchs infizierten Gebieten teilweise wieder aufzuheben. Jetzt mahnt die Regierung weiterhin Wachsamkeit an.

Mit Material von Reuters
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