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Aus der Wirtschaft

US-Schweine-Erzeuger stocken auf

© Mühlhausen/landpixel
von , am
09.12.2013

Die führenden Schweineproduzenten in den USA haben im laufenden Jahr ihre Sauenherden spürbar
aufgestockt. Die US-Fleischerzeugung soll 2014 um 2,6 Prozent steigen.

Am Leibniz-Institut für Nutztierbiologie wird der Einfluss der Aufruffütterung auf Futterkämpfen geforscht. © Mühlhausen/landpixel
Einer Erhebung der Zeitschrift "Successful Farming" zufolge waren bei den TOP-25 Unternehmen zuletzt 3,18 Millionen Muttertiere aufgestallt; das waren 132.600 Sauen oder 4,3 Prozent mehr als 2012. Mit der Expansion der Tierzahlen dürfte der Grundstein für eine wachsende Schweineproduktion in den USA gelegt sein. Nach jüngsten Schätzungen des amerikanischen Landwirtschaftsministeriums (USDA) soll die Schweinefleischerzeugung 2014 gegenüber dem Vorjahr um 2,6 Prozent auf die neue Rekordmarke von 10,8 Millionen Tonnen steigen.
 
Am kräftigsten expandierte laut "Successful Farming" die Gruppe AVMC Management Service aus Iowa, die im Vergleich zum Vorjahr einen Zuwachs bei den Muttertieren um 22 Prozent auf nun 100.000 Sauen verbuchte.
 

Zuwachs der Spitzenreiter

Unangefochten an der Spitze der US-Produzenten stand zuletzt mit 868.000 Sauen Smithfield Foods, die kürzlich von der chinesischen Shuanghui Holding übernommen wurden. Im Vorjahresvergleich nahm der Bestand in den USA nur unterdurchschnittlich um 0,7 Prozent zu, jedoch besitzt der Fleischkonzern noch 99.000 Sauen in Mexiko und nennt auch 81.000 beziehungsweise 48.000 Tiere in Polen und Rumänien sein eigen. Weltweit wird die Sauenherde Smithfields auf rund 1,1 Millionen Stück geschätzt.
 
Auch die Nummer zwei am US-Markt, Triumph Foods aus St. Joseph in Missouri, wuchs mit einem Zugang von 3.000 Tieren oder 0,8 Prozent auf 381.500 Sauen zuletzt nur unterdurchschnittlich. Dagegen konnten die auf den Rängen sieben und acht platzierten Unternehmen Pipestone System und Cargill mit einem Anstieg der Sauenherde um jeweils mehr als 10 Prozent Boden gutmachen.
 
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