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Aus der Wirtschaft

US-Schweineschlachtungen steigen sprunghaft

© contrastwerkstatt/Fotolia
von , am
02.10.2012

Washington - In den Vereinigten Staaten sind die Schweineschlachtungen zuletzt sprunghaft angestiegen. Das hat saisonale Gründe, liegt aber auch am Abbau der Schweinebestände.

Die Sauenpreis-Notierung der VEZG wird zukünftig ab Hof ausgewiesen. © Mühlhausen/landpixel
Wie aus einem aktuellen Bericht des US-Landwirtschaftsministeriums hervorgeht, kamen im August 2012 einschließlich Hausschlachtungen 9,94 Millionen Schweine an den Haken; das waren fast 1,4 Millionen Tiere oder 16 Prozent mehr als im Vormonat.
 
Größtenteils hatte dieser Zuwachs saisonale Gründe, doch berichtete das US-Landwirtschaftsministerium auch über einen Abbau der Schweinebestände infolge fehlender Wirtschaftlichkeit durch hohe Futterkosten. Entsprechend nahm im August die Zahl der Sauenschlachtungen gegenüber dem Vormonat um fast 17 Prozent auf 283.000 Tiere zu. Im Vergleich zum Vorjahresmonat wurden 4,8 Prozent mehr Muttertiere an die Schlachtbetriebe geliefert; das Schlachtaufkommen an Schweinen insgesamt wuchs gegenüber August 2011 um 4,3 Prozent oder 412.000 Tiere.
 
Für das komplette Jahr 2012 rechnet das US-Agrarressort in seiner aktuellen Prognose mit einem Anstieg der Schweinefleischerzeugung um 2,0 Prozent auf umgerechnet 10,53 Millionen Tonnen. Im Jahr 2013 soll die US-Produktion dann allerdings wieder um 1,3 Prozent auf 10,39 Millionen Tonnen abnehmen. (AgE)

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