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Aus der Wirtschaft

US-Schweinevirus: EU erhöht Sicherheitsmaßnahmen

© landpixel
von , am
10.05.2014

Brüssel - Die USA scheint den PED-Virus nicht in den Griff zu bekommen. Die EU verhängt jetzt strengere Bestimmungen für importiertes Schweineblut.

In den Vereinigten Staaten sind seit vergangenem Jahr durch den PED-Virus 7 Millionen Ferkel verendet. © Mühlhausen/landpixel
Die Europäische Union verschärft die Einfuhrregelungen für Schweineblut, das in Tierfutter verwendet wird. Die EU-Kommission teilte mit, dass jedes Produkt dieser Art bei 80 Grad Celsius vorbehandelt und anschließend bei Raumtemperatur sechs Wochen lang gelagert werden müsse, um sicherzustellen, dass eventuell enthaltene Corona-Viren inaktiviert seien. Grund für diese Maßnahme ist das PEDV (Porcine epidemic diarrhea virus), das bei Ferkeln zu Durchfall führt und tödlich enden kann.

Das Virus breitet sich aus

In den Vereinigten Staaten sind seit vergangenem Jahr durch den Virus bereits 7 Millionen Ferkel verendet. Das Virus hat auch schon Mexiko, Kanada und Japan erreicht. Frankreich hat bereits ein Importverbot für US-Schweine verhängt. Brüssel hat vor kurzem von den USA mehr Informationen zum Stand der Ausbreitung und Bekämpfung angefordert. Ein Expertengremium werde im kommenden Monat zusammentreffen, um weitere Maßnahmen zu besprechen, berichtet Dow Jones News.

Marktreport: Schweinepreise unter Druck

 
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