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USA: Schweinemäster schreiben noch rote Zahlen

© Mühlhausen/landpixel
von , am
14.01.2013

Der hohe Kostendruck macht den US-Schweinemästern zu schaffen. Aber die Stimmung dreht sich. Ab dem zweiten Quartal erwarten Experten, dass die Erlöse die Produktionskosten wieder übersteigen.

© Vladimir Mucibabic/fotolia.de
Die US-Schweinemäster schreiben seit Monaten rote Zahlen. Grund sind die extrem gestiegenen Futterkosten und die im Spätsommer regelrecht abgestürzten Preise. Viele Mäster verkauften ihre Schweine wegen des immensen Kostendrucks früher als erwartet und das überdurchschnittlich wachsende Angebot führte zu zusätzlichem Angebots- und Preisdruck. Nun scheint es jedoch Licht am Ende des Tunnels zu geben.
 
 

Markt dreht allmählich wieder

Ab dem zweiten Quartal 2013 könnten die Erlöse die laufenden Produktionskosten offenbar wieder übersteigen. Ab dem Herbst 2013 könnten die Mäster dann den sogenannten Break-Even-Point erreichen und wieder Gewinne machen. Davon gehen US-Ökonomen der Purdue Universität in einer Anfang Januar veröffentlichten Markteinschätzung aus.

Futterkosten gehen zurück

Grund für die positive Prognose sind die rückläufigen Futterkosten und die weiter steigenden Schweinepreise sowie die für 2013 erwartete sehr robuste Exportnachfrage. Außerdem sehen die Experten eine gute Wettbewerbsfähigkeit von Schweinefleisch gegenüber dem deutlich teurer gewordenen Rindfleisch.
Die ausführliche Analyse zur Entwicklung am US-Schweinemarkt sowie weitere Informationen zu diesem Thema finden sie im neuen marktkompass ...
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