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Schwein

USA verlieren weiter Anteile auf wichtigen Exportmärkten

von , am
23.07.2010

Washington - Nach einem 14-prozentigen Rückgang im vergangenen Jahr sind die US-amerikanischen Schweinefleischexporte im ersten Quartal des Jahres 2010 gegenüber dem selben Zeitraum des Vorjahres um weitere sechs Prozent geschrumpft.

© Mühlhausen/landpixel

Das meldet der Verband der Fleischwirtschaft e.V. (VDF). Die Lieferungen nach Japan, dem wichtigsten Handelspartner der USA, gingen um mehr als 13 Prozent zurück, da die japanische Schweinefleischproduktion deutlich gestiegen ist.

Russland: Exporte kommen im ersten Quartal zum Erliegen

Russland hat das Einfuhrkontingent für Schweinefleisch aus den USA von 100.000 Tonnen im Jahr 2009 auf 57.500 Tonnen für die Jahre 2010 und 2011 und weiter auf 51.600 Tonnen für das Jahr 2012 gesenkt. Nach den umfangreichen Betriebssperrungen US-amerikanischer Betriebe durch Russland gegen Ende 2009 kamen die Exporte nach Russland im ersten Quartal 2010 zum absoluten Stillstand.

China: H1N1-bedingt keine Lieferungen

Aufgrund der noch anhaltenden H1N1-bedingten Einfuhrsperre für US-amerikanisches Schweinefleisch wurden im ersten Quartal 2010 ebenfalls keine Lieferungen nach China getätigt.

Hongkong/Philippinen: Export steigt

Starke Zuwächse wurden hingegen bei den Lieferungen nach Hongkong (plus 35 Prozent) und den Philippinen (plus 171 Prozent) verzeichnet, teilt der VDF mit. Trotz des Rückganges im ersten Quartal gehen Marktbeobachter für das gesamte Jahr 2010 jedoch von einer Ausdehnung der US-amerikanischen Schweinefleischexporte aus. Als Grund hierfür gilt eine deutlich stärkere Importnachfrage aus Mexiko und Ostasien. (isn)

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